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Mit Pacult gingen wieder einmal die Nerven durch © APA (Neubauer)

Rapid-Trainer Peter Pacult droht ein Strafverfahren durch die österreichische Fußball-Bundesliga. Der 50-Jährige ließ sich am

Rapid-Trainer Peter Pacult droht ein Strafverfahren durch die österreichische Fußball-Bundesliga. Der 50-Jährige ließ sich am Sonntag nach dem 4:1 gegen Sturm Graz bei der Ehrenrunde im Hanappi-Stadion zu einer doppelten "Stinkefinger"-Geste in die Richtung der Grazer Fans hinreißen. "Diesbezüglich ist im Spielbericht etwas vermerkt, deswegen wird es ein Verfahren geben", so die Bundesliga.

Laut Liga-Vorstand Georg Pangl hat nun der Senat 3 das Recht, Pacult beim Senat 1 anzuzeigen. Selbst wenn davon abgesehen werden sollte, könnte das Ethikkomitee von sich aus tätig werden. Der Rapid-Betreuer kann sich auf eine Geldstrafe oder vielleicht sogar auf eine Sperre gefasst machen.

Auch bei seinem Arbeitgeber löste Pacults Aktion Missfallen aus. "Das war eine unverzeihliche Entgleisung. Wir werden nach Meisterschaftsende ein ernstes Wort darüber reden", sagte Rapid-Präsident Rudolf Edlinger der APA. Ob es eine Geldstrafe für den Wiener geben könnte, wollte der ehemalige Finanzminister nicht verraten.

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