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Rapid blieb trotz Tripletorschütze Salihi Dritter © APA (Hochmuth)

Der SK Rapid hat zum Abschluss der Fußball-Bundesliga die Pflicht erfüllt, die geringen Hoffnungen auf den Meistertitel sowie

Der SK Rapid hat zum Abschluss der Fußball-Bundesliga die Pflicht erfüllt, die geringen Hoffnungen auf den Meistertitel sowie Platz zwei erfüllten sich aber nicht. Die Wiener feierten beim SV Mattersburg einen 3:1-(1:0)-Sieg, blieben aber in der Tabelle drei Punkte hinter dem neuen und alten Meister Red Bull Salzburg sowie zwei Zähler hinter dem Lokalrivalen Austria zurück.

Mann des Spiels vor einer Rekordkulisse von 13.400 Zuschauern im Pappelstadion war Hamdi Salihi mit einem Triplepack. Der albanische Teamstürmer brachte den Tabellendritten nicht nur in der 17. Minute in Führung, sondern sorgte nach der Pause via Abstauber (68.) und per Kopf (82.) auch für die Entscheidung. Dominik Doleschal (53.) hatte zwischenzeitlich auf 1:1 ausgeglichen. Einen Titel gab es aber trotzdem für die Wiener, Steffen Hofmann holte sich mit 20 Treffern die Torjägerkrone.

Der Rekordmeister wollte seine kleine Chance auf den Titelgewinn nutzen, spielte von Beginn an nach vorne und schnürte die Burgenländer in der eigenen Hälfte ein. Ein Freistoß von Hofmann ging knapp daneben (9.), SVM-Goalie Bliem wehrte einen Salihi-Schuss zur Ecke ab (15.) und Jelavic setzte einen Kopfball daneben (16.). Bei der vierten Großchance musste Mattersburgs Schlussmann dann erstmals hinter sich greifen. Nach einer Jelavic-Flanke war Salihi mit dem Kopf zur Stelle und machte via Innenstange seinen 15. Saisontreffer perfekt (17.). Der albanische Teamstürmer hätte gleich darauf fast auf 2:0 erhöht, sein Treffer wurde aber zurecht wegen Abseits aberkannt (19.).

Die Hütteldorfer drückten weiter und Bliem konnte einen gut angetragenen Schuss von Jelavic mit einer herrlichen Parade über das Tor drehen (25.). Bis zur Pause flaute die Partie dann allmählich etwas ab. Die Hausherren kamen nur einmal gefährlich vor das Tor von Raimund Hedl, der Rapid-Goalie war allerdings bei einem Volleyversuch von Lindner auf dem Posten (38.).

Nach dem Seitenwechsel begannen die Gastgeber wie ausgewechselt, Coach Franz Lederer schien in der Pause die richtigen Worte gefunden zu haben. Während Hedl im Duell mit Lindner bei einem Heber noch Sieger blieb (49.), musste sich der Rapid-Tormann vier Minuten später geschlagen geben. Doleschal ließ den wegrutschenden Patocka mit einem Haken aussteigen und schoss mit links ins lange Eck ein (53.).

Der Gegentreffer rüttelte die Wiener wieder etwas wach und die Elf von Coach Peter Pacult fand prompt wieder gute Einschussmöglichkeiten vor. Der starke Bliem bewahrte seine Mannschaft aber vorerst vor einem neuerlichen Rückstand, wehrte einen Boskovic-Schuss an die Stange ab (57.) und parierte einen Jelavic-Kopfball auf der Linie (58.).

Die Wiener verabschiedeten sich aber doch noch mit einem Sieg von der Saison, dank Salihi. Der Goalgetter kam nach einem Hofmann-Freistoß und einer Bliem-Abwehr glücklich an den Ball und staubte aus kurzer Distanz zum 2:1 ab (68.). Während die Mattersburger ihre Chancen auf den Ausgleich durch Ronald Spuller (70.) und Lindner (77.) ausließen, machten die Wiener endgültig den Sack zu. Wie schon beim 1:0 war Salihi nach einer Kulovits-Flanke per Kopf zur Stelle (82.), mit seinem 17. Saisontreffer.

Unmittelbar vor Spielbeginn wurde Thomas "Schutti" Wagner feierlich verabschiedet, der 33-jährige Stürmer-Routinier wird die Mattersburger nach zehn Saisonen verlassen.

(Forts.) ttr/hal

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