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Constantini glaubt an die Moral seiner Truppe © APA (Schlager)

Für Österreichs Fußball-Teamchef Dietmar Constantini sind die Rollen vor dem Testspiel am Mittwoch im Klagenfurter

Für Österreichs Fußball-Teamchef Dietmar Constantini sind die Rollen vor dem Testspiel am Mittwoch im Klagenfurter Wörthersee-Stadion gegen Kroatien klar verteilt. "Wir sind gegen die Nummer neun der Welt Außenseiter. Ich nehme das Wort Weltklasse selten in den Mund. Aber wenn man gegen den Weltranglisten-Neunten spielt, dann ist das eine Weltklasse-Mannschaft", erklärte der Tiroler.

Dies bedeute aber nicht, dass man vor der Truppe von Slaven Bilic in Ehrfurcht erstarren müsse. "Wir werden uns mit unseren Mitteln dagegenstemmen. Wichtig ist die Leistung im Kollektiv, dass jeder sein Ego zurückstellt", betonte Constantini, der es sich in der Rolle des Underdogs nicht bequem machen will. "Nur weil wir Außenseiter sind, heißt das nicht, dass wir keinen Druck haben."

Auch angesichts des jüngsten Erfolgserlebnisses beim 2:1 gegen Dänemark blickt Constantini der Partie mit Optimismus entgegen. "Wir haben vorne schnelle Spieler und stehen hinten gut. Außerdem sind die meisten Spieler mit Erfolgserlebnissen zum Nationalteam gekommen."

Die Stimmung innerhalb der Mannschaft bezeichnete der 54-Jährige als "okay", selbst wenn die Spieler nach dem Ende der Saison schon den Urlaub herbeisehnen. "Es ist nicht schwierig, sich gegen so einen Gegner noch einmal zu motivieren", meinte Neo-Stuttgart-Legionär Martin Harnik. Dieser könnte in die Anfangsformation rutschen, sollten Jakob Jantscher und Daniel Beichler für das Kroatien-Match passen müssen. Das Sturm-Duo erlitt am Sonntag beim 1:0-Sieg im Cupfinale gegen Wiener Neustadt Muskelblessuren und dürfte für Mittwoch ausfallen.

Für das Duell wurden bisher Tickets an 16.000 Fans verkauft, die Zeugen der Premiere für das neue Auswärtstrikot werden. Die Nationalmannschaft wird in weißen Trikots und schwarzen Hosen zu sehen sein und kehrt damit wieder zu ihren Traditionsfarben zurück.

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