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Konsequenzen aus enttäuschender Saison © ANSA

Bei Juventus Turin, bei dem der Salzburger Alexander Manninger unter Vertrag steht, bahnt sich eine Revolution an. Der

Bei Juventus Turin, bei dem der Salzburger Alexander Manninger unter Vertrag steht, bahnt sich eine Revolution an. Der Sportdirektor des italienischen Rekordmeisters, Alessio Secco, nimmt den Hut. Secco, seit 15 Jahren bei Juventus Turin, verlässt mit Juve-Manager Renzo Castagnini den italienischen Topligist, berichtete die italienische Sporttageszeitung "Tuttosport" am Samstag.

Damit wird eine tiefgreifende Erneuerung an der Spitze der "alten Dame" nach einer enttäuschenden Saison in die Wege geleitet. Am Montag wird der neu ernannte Juventus-Präsident Andrea Agnelli sein Amt antreten. Der 34-Jährige ist ein Mitglied der berühmten Unternehmerfamilie Agnelli, die die Autogruppe Fiat und Juventus besitzt. Er löst den Franzosen Jean-Claude Blanc an der Clubspitze ab, der als Geschäftsführer bei Juventus bleibt. Als Manager für die Nachwuchsspieler soll Ex-Juve-Mittelfeldspieler Pavel Nedved eingesetzt werden.

Am Mittwoch wird Juventus Luigi Del Neri, Coach des Tabellenvierten Sampdoria Genua, als Nachfolger von Trainer Alberto Zaccheroni vorstellen. Ein Zwei-Jahres-Vertrag mit einem Gehalt von 1,5 Millionen Euro pro Saison bietet der Verein Del Neri, berichtete die italienische Sporttageszeitung "Gazzetta dello Sport".

Del Neri wird hart für einen Neuanfang bei Juventus Turin arbeiten müssen. Die "alte Dame" war in der Europa League am Finalisten Fulham gescheitert und belegt in der Meisterschaft nur den siebenten Platz. 80 Millionen Euro will der neue Clubpräsident Agnelli für neue Spieler ausgeben. Zu den Wunschkandidaten zählen Sampdoria-Stürmer Giampaolo Pazzini und der Wolfsburger Edin Dzeko.

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