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Kroatioen-Coach will neue Spieler testen © APA (Archiv/epa)

Der kroatische Teamchef Slaven Bilic sieht das freundschaftliche Ländermatch gegen Österreich als "Vorspiel" für die im Herbst

Der kroatische Teamchef Slaven Bilic sieht das freundschaftliche Ländermatch gegen Österreich als "Vorspiel" für die im Herbst beginnende EM-Qualifikation. Am Mittwoch in Klagenfurt und in den folgenden Partien gegen Wales und Estland wolle er "einige neue Spieler ausprobieren", kündigte Bilic an, "aber trotzdem werden wir versuchen gut zu spielen und auch ein gutes Resultat zu erreichen."

Dies sei schließlich auch für die FIFA-Weltrangliste, in der Kroatien derzeit auf Rang neun liegt, wichtig. "Die Spiele gegen Österreich, Wales und Estland kommen uns sehr gelegen", meinte der Teamchef der Kroaten, die am Samstagabend ihr Trainingsquartier in Bad Tatzmannsdorf bezogen, jenes in Klagenfurt sei freilich "besonders spezifisch", so Bilic.

So fehlen etwa Ivica Olic und Danijel Pranjic, die mit dem FC Bayern München zum Champions-League-Finale nach Madrid reisen. "Wir werden also einige Varianten ausprobieren, aber das sollte an unserem grundsätzlichen System nichts ändern. Ich hoffe, dass auch die neuen Spieler ihre Qualität einbringen werden."

Wie die "neuen Varianten" aussehen könnten, konnte oder wollte Bilic vorerst nicht verraten. Durchblicken ließ er lediglich, dass am Mittwoch Danijel Subasic von Hajduk Split im Tor stehen wird. "Er ist momentan unser erster Keeper", wurde der Teamchef zitiert. Der 25-Jährige (bisher ein Länderspiel) dürfte den Vorzug gegenüber Routinier Stipe Pletikosa (Spartak Moskau/79 Länderspiele) bekommen. Bilic: "Pletikosa ist der Tormann Kroatiens schlechthin, aber er hat derzeit keinen guten Rhythmus und ist nicht in Form."

Nach dem Match in Klagenfurt trifft Kroatien am 23. Mai in Osijek auf Wales und weitere drei Tage später auswärts in Tallinn auf Estland. In der Qualifikation für die EURO 2012 in Polen und der Ukraine trifft Kroatien in Gruppe F auf Griechenland, Israel, Georgien, Lettland, und Malta.

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