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Für Austria-Fans ist ihr Team Meister der Herzen © APA (Pfarrhofer)

Die Vize-Würde in der Fußball-Bundesliga hat dem FK Austria Wien Kraft für die kommende, am 17./18. Juli beginnende Saison

Die Vize-Würde in der Fußball-Bundesliga hat dem FK Austria Wien Kraft für die kommende, am 17./18. Juli beginnende Saison gegeben. "Wir werden angreifen. Wenn man so knapp am Titel dran ist, darf man auch enttäuscht sein. Die Salzburger sind aber ein verdienter Meister", sagte Kapitän Joachim Standfest stellvertretend für seine Mitstreiter nach dem 2:0-Heimsieg zum Abschluss gegen SV Ried.

Der 24. Meistertitel für die Veilchen ein Jahr vor dem 100. Geburtstag wäre schön gewesen. Noch schöner wäre er zum runden Vereinsjubiläum 2011. "Es fehlt uns nicht viel zur Nummer eins in Österreich. Was Salzburg gelungen ist, wollen wir nächstes Jahr anstreben. Wir haben diesmal vor allem Punkte gegen vermeintlich schwächere Gegner liegen gelassen", meinte Aleksandar Dragovic, der wie die anderen Spieler in der Pause vom Salzburger 2:0 in Graz erfahren hatte.

Dragovic, dem ein Transfer nachgesagt wird, sprach auffallend immer von wir. "Ich gehe davon aus, dass ich dabei sein werde", klärte der junge Innenverteidiger, der abgebrüht wie ein Routinier agiert, auf. Sport-AG-Vorstand Thomas Parits meinte dazu: "Es gibt einige Anfragen, aber es ist nichts Konkretes dabei." Sicher mit von der violetten Partie ist 2010 Zlatko Junuzovic, der je näher das Saisonende nahte, immer stärker wurde.

Die Mannschaft habe ihr Bestes gegeben und das bestätigt, was sie in den vergangenen Wochen gezeigt hat. Es überwog an einem verregneten Donnerstag im mit 13.500 Zuschauern ausverkauften Horr-Stadion die Freude über die Vize-Würde."Denn vor vier Wochen hätte keiner gedacht, dass wir in der letzten Runde noch um den Titel mitspielen werden", resümierte der frühere Münchner Mittelfeld-"Löwe" Julian Baumgartlinger, dem seine erste Saison im violetten Dress "viel Spaß gemacht hat". Er hoffe, dass es so weitergehe.

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