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Vier Niederlagen in bisher ebenso vielen Spielen © APA (Schlager)

Glaubt man der Statistik, dann gibt es für das österreichische Fußball-Nationalteam am Mittwoch (20.30 Uhr) im Klagenfurter

Glaubt man der Statistik, dann gibt es für das österreichische Fußball-Nationalteam am Mittwoch (20.30 Uhr) im Klagenfurter Wörthersee-Stadion gegen Kroatien nichts zu holen. Das ÖFB-Team trat seit der kroatischen Unabhängigkeit 1991 viermal gegen die Mannschaft mit den Schachbrett-Trikots an und viermal setzte es Niederlagen - die bitterste zuletzt beim 0:1 bei der EURO 2008 im Happel-Stadion.

Damals traf Luca Modric, der auch diesmal im Kader steht, aus einem Elfmeter zum entscheidenden Treffer. Den Strafstoß hatte Ivica Olic herausgeholt, der Bayern-Goalgetter fehlt allerdings diesmal wegen seines Einsatzes im Champions-League-Finale am kommenden Samstag.

Das erste Duell zwischen Österreich und Kroatien endete am 26. April 2000 in Wien mit einem 2:1-Erfolg der Balkan-Truppe. Der gebürtige Kroate Ivica Vastic brachte Österreich in der 17. Minute zwar in Führung, Thomas Flögel mit einem Eigentor (28.) und Mario Stanic (66.) besiegelten allerdings die Niederlage des damals vom späteren kroatischen Nationaltrainer Otto Baric betreuten ÖFB-Teams.

Ebenfalls eine vom Resultat her knappe Niederlage setzte es beim 0:1 am 28. Februar 2001 in Rijeka (Tor durch Davor Vugrinec in der 35. Minute). Besonders eklatant war hingegen der Klasseunterschied am 23. Mai 2006, als Österreich im Prater-Oval mit 1:4 unterging. Die Treffer erzielten Andreas Ivanschitz (14.) bzw. Ivan Klasnic (11., 35.), Marko Babic (55.) und Bosko Balaban (69.), wobei Goalie Pletikosa bei einem direkt verwandelten Ivanschitz-Eckball eine unglückliche Figur machte.

Eigentlich war auch für 2. März 2005 ein Kräftemessen beider Nationalmannschaften geplant gewesen. Die Partie musste allerdings einige Stunden vor dem Anpfiff wegen des gefrorenen Bodens im Happel-Stadion und der dadurch entstandenen Verletzungsgefahr abgesagt werden. Auch aufgrund dieses Ereignisses wurde im EM-Final-Stadion wenige Monate später eine Rasenheizung eingebaut.

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