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Erfolgscoach Kühbauer noch ungeschlagen © APA (Fohringer)

Die Admira hat das Titelrennen in der Ersten Liga vor der letzten Runde offen gehalten. Dank eines 3:0-Heimerfolgs über die

Die Admira hat das Titelrennen in der Ersten Liga vor der letzten Runde offen gehalten. Dank eines 3:0-Heimerfolgs über die Vienna haben die Südstädter weiterhin die Chance auf den Aufstieg. Allerdings muss die Admira, die noch in Hartberg antritt, auch auf einen Umfaller von Leader Innsbruck hoffen, der zwei Punkte Vorsprung hat. Für Admira-Coach Kühbauer war es der fünfte Sieg im fünften Spiel.

In der mit 3.200 Zuschauern vergleichsweise gut gefüllten Südstadt präsentierte sich die Admira zwar als besseres, keinesfalls aber vollends überzeugendes Team. Während die Wiener zwar bemüht, in der Offensive allerdings mit ausgesuchter Harmlosigkeit agierten, reichten den Hausherren wenige gute Aktionen. In der 25. Minute war ausgerechnet der kleingewachsene Patrik Jezek nach einer Flanke von Thomas Krammer mit dem Kopf zur Stelle, Günter Friesenbichler erhöhte wenig später per Elfmeter auf 2:0 (33.). Aus Sicht der Vienna eine bittere Entscheidung, war der Ball Gerhard Fellner doch vom eigenen Körper an die Hand gesprungen.

Nach dem Seitenwechsel blieb das Bild unverändert. Die Vienna fand kaum Chancen vor, das Tor machte die effiziente Admira. Nach einem Eckball von Rene Schicker ging der Ball durch die Abwehrreihen, Christopher Dibon war aus spitzem Winkel zur Stelle (68.). Das 3:0 setzte den Schlusspunkt unter die Partie, die auch Ex-Admiraner und Neapel-Legionär Jimmy Hoffer von der Tribüne aus verfolgte. Für die Vienna, die nur dann der Relegation entgeht, wenn Austria Kärnten die Lizenz verweigert wird, war es bereits das achte Spiel ohne Sieg in Folge. Seit acht Jahren ist der Traditionsclub gegen die Admira sieglos, seit 21 Jahren in der Südstadt.

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