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Gazprom soll mit 30 Prozent beim AC einsteigen © APA (epa)

Der russische Gaskonzern Gazprom soll nach Angaben der "Gazzetta dello Sport" als Großaktionär beim italienischen

Der russische Gaskonzern Gazprom soll nach Angaben der "Gazzetta dello Sport" als Großaktionär beim italienischen Traditionsclub AC Milan einsteigen. Die Russen sollen für 150 bis 180 Millionen Euro rund 25 bis 30 Prozent der Milan-Anteile übernehmen. Das Geschäft stünde unmittelbar vor dem Abschluss. Gazprom wies den Bericht als falsch zurück, man führe keine diesbezüglichen Verhandlungen.

Mit der Geldspritze aus Moskau will der zuletzt erfolglose Club des italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi nach Angaben der "Gazzetta" wieder in die europäische Spitze zurückkehren. Mit Hilfe der russischen Millionen könne Milan dann den lange umworbenen Stürmer Edin Dzeko verpflichten, für den der VfL Wolfsburg 40 Millionen Euro Ablöse verlangt.

Nach Angaben der Zeitung hat Russlands Regierungschef Wladimir Putin und seine Freundschaft zu Berlusconi maßgeblichen Einfluss auf den Deal. Berlusconi führt Milan seit 24 Jahren ohne große Partner alleine. In den vergangenen Jahren hatte er Kaufangebote immer wieder abgelehnt. Sein Konzern Fininvest teilte noch vor wenigen Wochen mit, dass Milan entgegen anderslautender Meldungen nicht zum Verkauf stünde.

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