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Ribery darf sich wieder freuen © APA (Archiv/dpa)

Nach Verletzungsserien, der Sexaffäre und der Sperre im Fußball-Champions-League-Finale häufen sich für Franck Ribery wieder

Nach Verletzungsserien, der Sexaffäre und der Sperre im Fußball-Champions-League-Finale häufen sich für Franck Ribery wieder die guten Nachrichten. Kurz nachdem er seinen Vertrag mit Bayern München verlängert hatte, wurde der Dribbelkönig vom französischen Nationaltrainer in höchsten Tönen gelobt. "Er ist wieder in Bestform. Er kann rechts, links und sogar im Tor spielen", so Raymond Domenech.

Ribery habe "seinen Antrieb wieder gefunden", meinte der Coach. Gegen die Auswahl von Costa Rica wollte Domenech am Mittwoch in Lens sein neues 4-3-3-System testen, das die Sportzeitung "L'Equipe" als "taktische Revolution" bezeichnet. Bisher hatte der Trainer den amtierenden Vizeweltmeister immer nur mit einem oder höchstens zwei Stürmern spielen lassen. Domenech beteuerte am Dienstag, es gebe in seiner Mannschaft "keine unbestrittenen Stammspieler". Erwartet wurde, dass Ribery links, Thierry Henry in der Mitte und Andre-Pierre Gignac rechts eingesetzt werden. "Titi (Henry) braucht Spielrhythmus, aber physisch ist er gut drauf", sagte Domenech über den Spieler, der beim FC Barcelona in dieser Saison vorwiegend auf der Bank saß.

In Tignes, einer Skistation etwa 150 Kilometer östlich von Lyon, hat die "Equipe Tricolore" ihr erstes WM-Trainingslager bezogen. Nach dem Spiel gegen Costa Rica, der ersten von insgesamt drei Testbegegnungen vor dem WM-Auftakt am 11. Juni gegen Uruguay, geht es weiter nach Tunesien. In Südafrika trifft der Weltmeister von 1998 in Gruppe A nach den "Urus" auf Mexiko sowie auf das Team des Gastgebers.

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