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Den ManCity-Spieler plagt der Knöchel © APA (epa)

Für Englands Mittelfeldspieler Gareth Barry wird es im Kampf um die Fußball-WM-Teilnahme ganz eng. Wegen seiner

Für Englands Mittelfeldspieler Gareth Barry wird es im Kampf um die Fußball-WM-Teilnahme ganz eng. Wegen seiner Knöchelverletzung werde der 29-Jährige zumindest das Auftaktspiel der "Three Lions" am 12. Juni gegen die USA verpassen, berichteten englische Zeitungen am Mittwoch. Teamchef Fabio Capello wolle Barry dennoch bis zum Ablauf der Meldefrist am kommenden Dienstag die Chance geben, hieß es.

Der Manchester-City-Spieler war unter Capello zur zentralen Figur im defensiven Mittelfeld aufgestiegen. "Er ist wirklich wichtig", sagte der Coach. Alternativen wie Michael Carrick (Manchester United) und James Milner (Aston Villa) hatten Capello in der WM-Vorbereitung bisher nicht überzeugen können. Eine Partnerschaft zwischen Chelseas Frank Lampard und Liverpool-Star Steven Gerrard im zentralen Mittelfeld wird von vielen Experten abgelehnt, weil diese Variante in der Vergangenheit oft enttäuschende Ergebnisse brachte.

Capello hatte zwar stets betont, er wolle nur fitte Spieler mit nach Südafrika nehmen. Für Barry könnte er aber eine Ausnahme machen, sollte dieser zumindest für das zweite Gruppenspiel gegen Algerien am 18. Juni wieder einsatzbereit sein. Ins WM-Trainingslager der Engländer in Irdning wird Barry jedoch nicht mehr nachreisen, sondern weiter in Manchester mit den Ärzten seines Vereins an seiner Genesung arbeiten.

Wohl keine Sorgen muss sich Capello um Stürmerstar Wayne Rooney machen. "Ich fühle mich gut", beteuerte der Torjäger. Zuletzt hatte er über Nackenschmerzen geklagt, auch sein lädierter Knöchel wird regelmäßig von den Teamärzten gecheckt. Zudem schürten die Boulevard- Medien Unruhe, weil Rooney nur in einem der vergangenen sieben Länderspiele getroffen hat. "Ich hoffe, ich spare diese Tore für die WM auf", konterte Rooney.

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