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Streit zwischen Inter und Mourinho bahnt sich an © APA (epa)

Real Madrids künftiger Trainer Jose Mourinho lässt auf sich warten. Die zunächst für Freitag ins Auge gefasste Vorstellung

Real Madrids künftiger Trainer Jose Mourinho lässt auf sich warten. Die zunächst für Freitag ins Auge gefasste Vorstellung des 47-Jährigen bei den "Königlichen" sei angesichts der Differenzen über die von seinem bisherigen Club Inter Mailand geforderte Ablösesumme auf nächste Woche verschoben worden, berichteten spanische Medien am Freitag.

Der Portugiese wehre sich dagegen, dass der Champions-League-Sieger von Real Madrid 16 Millionen Euro fordere, um seinen Vertrag aufzulösen und ihn ziehen zu lassen. Nach Angaben der Sportzeitung "Marca" betrachtet Mourinho die Ablöse als illegal und will notfalls vor den Internationalen Sportgerichtshof (CAS) ziehen.

Real Madrids Präsident Florentino Perez werde möglicherweise nach Mailand reisen, um persönlich mit seinem Inter-Kollegen Massimo Moratti über einen Ausweg zu verhandeln. Dass Mourinho noch nicht in die spanische Hauptstadt reiste, hat aber auch andere Gründe: Seine Tochter Matilde feiere am Freitag den Abschluss des Schuljahres. Der 47-Jährige habe versprochen, die Zeremonie nicht zu verpassen, da das Mädchen eine Rede halten werde.

Perez hatte am Mittwoch die Entlassung von Trainer Manuel Pellegrini und die Verpflichtung Mourinhos angekündigt. Bei Real soll der Portugiese nach Presseberichten einen Vierjahresvertrag mit einem Gehalt von zehn Millionen Euro im Jahr erhalten.

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