vergrößernverkleinern
Der Ball ist "wie aus dem Supermarkt" © APA (Archiv/epa)

Julio Cesar, der Tormann von Fußball-Rekordweltmeister Brasilien, hat sich mit dem WM-Ball "Jabulani" noch nicht angefreundet.

Julio Cesar, der Tormann von Fußball-Rekordweltmeister Brasilien, hat sich mit dem WM-Ball "Jabulani" noch nicht angefreundet. "Der Ball ist furchtbar. Schrecklich. Sehr schlecht. Er gleicht den Bällen, die man im Supermarkt kauft", schimpfte der 30-jährige Schlussmann von Champions-League-Sieger Inter Mailand am Freitag auf einer Pressekonferenz in Johannesburg.

Unmittelbar zuvor hatte die brasilianische Selecao ihr erstes Balltraining in Südafrika absolviert. Jeder wolle im Fußball Tore sehen. "Deshalb hat man den Ball verändert." Dies geschehe meist zugunsten der Angreifer und gehe zu Lasten der Torhüter. "Aber niemand hat uns befohlen, diesen Beruf zu wählen", betonte Julio Cesar.

Stürmer Nilmar (FC Villarreal) hatte sich schon beim Training in Brasilien zu den Eigenschaften des Spielgeräts geäußert: "Für die Angreifer ist der Ball gut, schnell, aber die Tormänner mögen ihn nicht sehr."

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel