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Kamerun kam über Kampf ins Spiel zurück © APA (epa)

Kamerun und die Slowakei haben sich am Samstag in einem Fußball-WM-Testspiel im Klagenfurter Wörthersee-Stadion mit 1:1 (0:1)

Kamerun und die Slowakei haben sich am Samstag in einem Fußball-WM-Testspiel im Klagenfurter Wörthersee-Stadion mit 1:1 (0:1) getrennt. Kopunek hatte Österreichsnachbarland in der 6. Minute in Führung gebracht, die verbissen um den Ausgleich kämpfenden Afrikaner wurden mit dem 1:1 durch Eyong in der 83. Minute belohnt. Im Anschluss traf Serbien auf Neuseeland.

Die Slowaken bestachen in einer Partie mit offensichtlichem Testmatch-Charakter mit jenen Vorzügen, die sie schon in der WM-Qualifikation ausgezeichnet hatten. Die Abwehr, angeführt von Liverpool-Legionär Skrtel, präsentierte sich über weite Strecken souverän und die Kollegen in der Offensive sorgten vor allem vor der Pause mit schnellen Vorstößen immer wieder für Gefahr - so auch in der 6. Minute, als Stoch für Kopunek ablegte. Der Mittelfeldspieler traf mit einem strammen Schuss aus 18 Metern genau ins Kreuzeck.

Die Kameruner fanden ohne Superstar Samuel Eto'o mit ihrem äußerst flexibel angelegten 4-3-3-System erst nach einer guten Viertelstunde besser ins Spiel, mehr als Halbchancen durch Schüsse von Webo (19., 30./Goalie Kuciak parierte) und Eyong (27./drüber) schauten jedoch nicht heraus. Nach dem Seitenwechsel kam Salzburg-Legionär Svento ins Spiel, der ebenfalls eingewechselte Sestak produzierte in der 50. Minute aus wenigen Metern einen Lattenpendler und reklamierte danach vergeblich, dass der Ball hinter der Linie aufgekommen sei.

In der Folge dominierten die Afrikaner klar das Geschehen und schafften in der 83. Minute noch den verdienten Ausgleich, als Eyong schneller als Kuciak war und den Ball aus wenigen Metern über die Linie bugsierte. Der slowakische Schlussmann verletzte sich in dieser Situation und musste durch Pernis ersetzt werden.

Die Slowakei blieb in der zweiten Hälfte mit Ausnahme des Lattentreffers weitgehend harmlos, auch Svento konnte am linken Flügel keine Akzente setzen und muss dadurch um seinen Platz im 23-Mann-WM-Kader bangen.

Wenig später traf Serbien im Wörthersee-Stadion auf die Neuseeländer, die in Gruppe F mit der Slowakei sowie Titelverteidiger Italien und Paraguay um den Aufstieg ins WM-Achtelfinale kämpfen. Kamerun bekommt es in Pool E mit den Niederlanden, Dänemark und Japan zu tun.

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