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Salzburg-Legionär hofft auf Einberufung © APA (Archiv/Krug)

Dusan Svento fiebert dem 1. Juni entgegen. Am Dienstag erfährt der Red-Bull-Salzburg-Legionär, ob er den Sprung in den

Dusan Svento fiebert dem 1. Juni entgegen. Am Dienstag erfährt der Red-Bull-Salzburg-Legionär, ob er den Sprung in den slowakischen 23-Mann-Kader für die Fußball-WM in Südafrika geschafft hat. "Ich habe ein gutes Gefühl und glaube daran, dass ich bei der Weltmeisterschaft dabei bin", meinte der Flügelflitzer nach dem 1:1 im Testspiel gegen Kamerun, wo er in den zweiten 45 Minuten zum Einsatz kam.

Sollte Svento von seinem Teamchef Vladimir Weiss für Südafrika berücksichtigt werden, wäre er der einzige Kicker aus der österreichischen Bundesliga bei der Endrunde. "Das würde mir schon etwas bedeuten, und ich würde auch versuchen, die Bundesliga würdig zu vertreten", sagte der 24-Jährige, der vor einem Jahr von Slavia Prag nach Salzburg gekommen war.

Auch über das österreichische Nationalteam will Svento kein schlechtes Wort verlieren, obwohl die ÖFB-Auswahl im Gegensatz zur kleineren Slowakei bei der WM nur Zuschauer ist. "Österreich hatte eben in den entscheidenden Qualifikationsspielen keine gute Form und kein Glück, bei uns war das Gegenteil der Fall."

Mit Glück allein ist für Svento die slowakische Endrunden-Teilnahme aber nicht erklärt. "Jeder kämpft für den anderen. Wir haben einen großen Teamgeist und einen guten Trainer, der viel Disziplin fordert." Nach dem Geschmack des Salzburg-Legionärs wurde es gegen Kamerun mit der Disziplin jedoch etwas übertrieben.

Entscheidend sei aber ohnehin der 15. Juni - an diesem Tag geht es zum WM-Auftakt gegen die Neuseeländer. "Dieses Spiel ist das wichtigste. Wenn wir das gewinnen, haben wir wirklich gute Chancen auf den Aufstieg", vermutete Svento, dessen Auswahl in Gruppe F noch auf Paraguay (20. Juni) und Titelverteidiger Italien (24. Juni) trifft.

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