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Kameruns Superstar schmiss die Nerven weg © APA (epa)

Die Irrfahrt von Samuel Eto'o hört nicht auf. Der Ausschluss beim 1:3 in Portugal bewies, die Nerven von Kameruns

Die Irrfahrt von Samuel Eto'o hört nicht auf. Der Ausschluss beim 1:3 in Portugal bewies, die Nerven von Kameruns Fußball-Superstar liegen nach der herben Kritik von Landsmann Roger Milla blank. Zunächst zeigte der deutsche Schiedsrichter Michael Weiner dem Gästekapitän Gelb wegen Kritik (32.). Eine Minute später rastete der sichtlich nervöse Eto'o völlig aus.

Der 29-Jährige trat Gegenspieler Duda um und musste vorzeitig unter die Dusche - zum ersten Mal in seiner zehnjährigen Länderspielkarriere. Vor dem Gang in die Kabine legte sich Eto'o aber noch mit Portugals Superstar Cristiano Ronaldo an, so dass die Fans ihn mit einem Pfeifkonzert verabschiedeten. Legende Milla hatte bemängelt, Eto'o leiste in den Clubs mehr als in der Nationalelf. Daraufhin hatte der Mann, der heuer mit Inter Mailand die Champions League gewann, mit einem WM-Verzicht gedroht.

Daheim wachsen indes zwei Wochen vor dem WM-Auftakt der "Unzähmbaren Löwen" die Sorgen. "Kamerun wird sicher nicht mit viel Selbstvertrauen nach Südafrika fahren", meinte das "Journal de Cameroun". Für das Portal "Afrique Foot" "sagt der Platzverweis viel über die mentale Verfassung des Spielers aus". Offenbar konnte die Rückendeckung des eigens nach Portugal gereisten Sportministers Michel Zoah, der "Respekt für den Kapitän" eingemahnt hatte, Eto'o nicht beruhigen.

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