vergrößernverkleinern
Serbien konnte bei Regenmatch nicht überzeugen © APA (epa)

Vier Tage nach der überraschenden 0:1-Niederlage gegen Neuseeland hat Serbien im Testspiel in Kufstein gegen Polen erneut nicht

Vier Tage nach der überraschenden 0:1-Niederlage gegen Neuseeland hat Serbien im Testspiel in Kufstein gegen Polen erneut nicht überzeugen können. Die Serben, die in der WM-Gruppe D gegen Deutschland, Ghana und Australien antreten müssen, erreichten nur ein torloses Unentschieden.

3.000 Fans sorgten bei sintflutartigem Regen auf den nicht überdachten Rängen des Kufsteiner Stadions dennoch für Länderspielstimmung. Am Samstag bestreiten die Serben ihr letztes Testspiel vor der WM in Belgrad gegen Kamerun.

Polen tat sich von Beginn an auf dem nassen und rutschigen Boden leichter und dominierte klar die erste Hälfte. Angeführt von ihrem Regisseur Skawomir Peszko, der mit steilen Vorlagen immer wieder die Viererkette der Serben in Verlegenheit brachte, hatten die Polen eindeutig mehr Torchancen. Bereits nach zwölf Minuten setzte Braszczycowski einen Freistoß knapp über das Lattenkreuz. Die beste polnische Chance vergab Glik als Kozarov auf der Linie rettete (17.).

Angeführt von Regisseur Dejan Stankovic, der mit Inter Mailand das Triple gewonnen hatte, kam der WM-Teilnehmer erst nach 28 Minuten zur ersten Chance. Zigic kam bei einem Stanglpass aber zu kurz. Sieben Minuten später setzte der serbische Stürmer einen Kopfballaufsetzer knapp neben den Torpfosten. Bis zur Halbzeit waren dies die einzigen Möglichkeiten der Serben.

Nach Wiederbeginn war in Kufstein ein reguläres Spiel kaum mehr möglich. Der Boden wurde immer tiefer, der Ball blieb immer wieder in den tiefen Wasserlacken liegen. Die Serben wurden zwar immer stärker, doch die wenigen Chancen wurden verstolpert oder kläglich vergeben. Knapp vor dem Schlusspfiff hätte Kolarov noch das Siegestor für den WM-Teilnehmer erzielen können, doch sein Bogenschuss streifte das Kreuzeck nur.

Gab es in Klagenfurt am Samstag noch Ausschreitungen der serbischen Fans, so verlief das Spiel in der Kufstein Arena friedlich, auch wenn viele serbische Fans, nicht mehr ins Stadion kamen und hinter Zäunen von der Straße aus das Spiel beobachten mussten.

Auch kein Tor zu sehen bekamen die Zuschauer in Zell am See, wo WM-Teilnehmer Honduras über ein torloses Remis gegen Österreichs EM-Qualifikations-Gegner Aserbaidschan nicht hinauskam. Die Honduraner hatten bei ebenfalls schwierigen Platzverhältnissen mehr vom Spiel, konnten aber auch eine numerische Überlegenheit ab der 73. Minute nach einer Roten Karte für Sascha Yunisoglu nicht in einen Treffer ummünzen.

Das Team von Coach Reinaldo Rueda bestreitet am Samstag gegen Rumänien seinen letzten WM-Test.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel