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Keine Tore im Spiel zwischen Serbien und Polen © APA (Archiv/epa)

Die serbische Fußball-Nationalmannschaft hat unabhängig von der schwachen Vorstellung in den letzten beiden

Die serbische Fußball-Nationalmannschaft hat unabhängig von der schwachen Vorstellung in den letzten beiden Vorbereitungsspielen hohe Ziele für die WM in Südafrika. "Wir möchten an die guten Auftritte in der Qualifikation anknüpfen und zeigen, dass wir es mit jeder Mannschaft der Welt aufnehmen können", sagte Stürmer Nikola Zigic nach dem torlosen Remis des Geheimfavoriten in Kufstein gegen Polen.

Zuvor hatten die Serben gegen Neuseeland eine 0:1-Niederlage kassiert. Bisher bot Serbien-Teamchef Radomir Antic allerdings noch nicht seine Wunschformation auf. "Die Adler mit nassen Flügeln", überschrieb die Zeitung "Politika" ihren Spielbericht - allerdings hielten sich die heimischen Medien wegen der widrigen Bedingungen aufgrund des starken Regens mit Kritik zurück. "Der Regen erstickte den Fußball", lautete die Titelzeile in der Zeitung "Novosti".

Zwei positive Nachrichten gab es dann aber doch noch: Hatten nach der Niederlage gegen Neuseeland in Klagenfurt noch zahlreiche serbische Fans randaliert, blieb es diesmal ruhig. Und ernsthafte Blessuren zog sich auf dem glitschigen Untergrund auch niemand zu. "Zu Null als Versprechen", schrieb die Zeitung "Danas". "Mit Blick darauf, dass der Regen in Kufstein ohne Unterbrechung zwei Tage fiel, ist es das Wichtigste, dass sich niemand von den Adlern verletzt hat."

Der finale Formcheck steht am Samstag gegen den WM-Teilnehmer Kamerun in Belgrad an.

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