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Schweinsteiger und Lahm waren die Torschützen © APA (dpa)

Zehn Tage vor dem WM-Ernstfall gegen Australien hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft mit einer Energieleistung einen

Zehn Tage vor dem WM-Ernstfall gegen Australien hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft mit einer Energieleistung einen verdienten 3:1-Sieg gegen Bosnien-Herzegowina gefeiert. Die beiden neuen Chefs des DFB-Teams, Kapitän Philipp Lahm (50.) und Bastian Schweinsteiger mit zwei verwandelten Foulelfmetern (73./77.), machten am Donnerstag in Frankfurt den Erfolg perfekt.

Nach der Führung der Bosnier durch Bundesliga-Torschützenkönig Edin Dzeko (15.) zeigte die DFB-Elf die von 48.000 Zuschauern bejubelte Reaktion. Ein Manko blieb lange Zeit die Schwäche im Abschluss. Obwohl Lukas Podolski und Mesut Özil mächtig wirbelten und ihre Mitspieler immer wieder in Schussposition brachten, sprang 50 Minuten lang nichts Zählbares heraus.

Podolski überzeugte dabei mit dynamischem Antritt, Özil sorgte mit seinen technischen Fähigkeiten ständig für Gefahr. Ein Schatten seiner selbst war Klose. Der Torschützenkönig der WM 2006 wurde nach nur acht Ballkontakten in 45 Minuten aus dem Spiel genommen.

Nach Zuspiel von Özil hatte Podolski (9.) die frühe Führung auf dem Fuß, doch der knallharte Schuss des Kölners prallte von der Lattenunterkante ins Feld zurück. Dann war ausgerechnet Lahm entscheidend am 0:1 beteiligt, als er bei seiner Rettungsaktion im Strafraum Dzeko anschoss. Von der Brust des Bundesliga-Torschützenkönigs aus Wolfsburg senkte sich der Ball über Manuel Neuer hinweg ins deutsche Tor.

Danach drängte die deutsche Elf mit Macht auf den Ausgleich, ließ vor dem Tor aber Übersicht und Konzentration vermissen. Fünf Minuten nach Wiederbeginn brach Lahm den Bann. Der Kapitän schloss nach Vorarbeit von Podolski und Cacau ein Solo mit einem wuchtigen Schuss ins Kreuzeck ab.

Bei einem Lattenschuss von Özil (52.) lag schon die Führung in der Luft, dann scheiterte der Bremer mit zwei Versuchen aus der Distanz (55./69.). Wenig später kam Marko Marin für Podolski und sorgte sofort für frischen Wind. Als Sanel Jahic den Dribbelkünstler aus Bremen nur durch ein Foul stoppen konnte, verwandelte Schweinsteiger den fälligen Strafstoß zum 2:1. Nur vier Minuten später war der Münchner erneut vom Punkt aus erfolgreich.

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