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Der 32-Jährige bleibt im WM-Kader © APA (epa)

Die Elfenbeinküste hofft doch noch auf den WM-Einsatz ihres verletzten Kapitäns Didier Drogba. "Es bleibt eine kleine Chance,

Die Elfenbeinküste hofft doch noch auf den WM-Einsatz ihres verletzten Kapitäns Didier Drogba. "Es bleibt eine kleine Chance, dass er bei der WM dabei ist", sagte Trainer Sven-Göran Eriksson am Freitagabend laut Internetportal "sport-ivoire.ci". Am Nachmittag hatte noch alles darauf hingedeutet, dass der Chelsea-Star wegen eines gebrochenen Ellbogens für das Turnier in Südafrika passen muss.

Einige Stunden nach dem ersten Schock deutete Eriksson dann aber an, dass Drogba möglicherweise "mit einem Schutz spielen" könne. Auch Drogbas Berater verbreitete am Abend wieder etwas Zuversicht. "Im Kopf ist er weiterhin dabei", sagte Thierno Seydi nach einem Telefonat mit dem 32-Jährigen, der die Verletzung am Freitag im Testspiel gegen Japan (2:0) nach einem Foul seines Gegenspielers Tulio erlitten hatte.

Nach ersten Meldungen vom definitiven WM-Aus seines Führungsspielers hatte auch der nationale Fußball-Verband FIF bereits klar gestellt, dass Drogba noch keinesfalls aus dem Kader zurückgezogen wurde. Nun hänge alles von den Entscheidungen des medizinischen Stabs ab, erklärte Seydi. "Es scheint auf eine Operation hinauszulaufen. Danach muss man weitersehen. Aber es gibt Chancen, dass er dabei sein wird." Laut der französischen Sportzeitung "L'Equipe" soll der Eingriff am rechten Arm des Rekordtorschützen der Westafrikaner innerhalb der kommenden zehn Tage erfolgen.

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