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Umsatzsprung von zehn Prozent © APA (dpa)

Die deutsche Bundesliga ist die profitabelste Fußball-Klasse in Europa. Das geht aus dem neuesten "Annual Review of Football

Die deutsche Bundesliga ist die profitabelste Fußball-Klasse in Europa. Das geht aus dem neuesten "Annual Review of Football Finance" der renommierten Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte hervor. Die Studie wurde am Dienstag vorgestellt. Die Zahlen beziehen sich auf die Saison 2008/2009. Deloitte untersucht seit Jahren die Finanzdaten im europäischen Spitzenfußball.

In der Spielzeit 2008/2009 setzte die Bundesliga den Ergebnissen der Studie zufolge 1,575 Milliarden Euro um und verzeichnete trotz weltweiter Wirtschaftskrise einen Umsatzsprung von zehn Prozent. Die 18 Clubs erwirtschafteten dabei einen Gewinn von 172 Millionen Euro.

Die Umsatzrendite lag damit bei 10,9 Prozent. Sie war deutlich höher als die der englischen Premier League, die vier Prozent erreichte. Die englische Eliteklasse war trotz leichten Rückgangs mit 2,326 Milliarden Euro zwar erneut Umsatzkrösus, der operative Gewinn sank jedoch im Vergleich zur Saison 2007/2008 von 141 Millionen auf 93 Millionen. 2006/2007 war die Bundesliga schon einmal Profitabilitäts-Europameister.

Dennoch untermauerten die Spitzenclubs aus Deutschland und England mit ihren Gewinnen ihre wirtschaftliche Ausnahmestellung in Europa. Die anderen großen europäischen Ligen - die spanische Primera Division, die italienische Serie A und die Ligue 1 in Frankreich - steigerten 2008/2009 ihre Umsätze, machten aber dennoch Verluste.

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