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Buffon wäre mit Viertelfinaleinzug zufrieden © APA (Archiv/epa)

Der Tormann der italienischen Nationalmannschaft, Gianlugi Buffon, hat sein Team gegen Kritik nach den enttäuschenden Leistungen

Der Tormann der italienischen Nationalmannschaft, Gianlugi Buffon, hat sein Team gegen Kritik nach den enttäuschenden Leistungen in den Testspielen verteidigt. "Wir wissen, dass es Mannschaften mit mehr Trümpfen in der Hand gibt. Wie bei der WM in Deutschland, werden wir jedoch auf den Teamgeist setzen. Das ist sehr viel, wenn die Besten von uns die Topform erreichen", meinte Buffon.

Italien müsse an den Sieg glauben. "Wenn wir ins Viertelfinale können, wäre ich jedoch zufrieden", sagte der Juventus-Torhüter. "Unsere Resultate nach der WM in Deutschland waren zwar nicht brillant, doch die einzige Mannschaft, die in Südafrika mehr als wir Favorit ist, ist wie immer nur Brasilien. Vielleicht unterschätzt man uns, weil wir keine Namen wie Messi und Ronaldo haben", sagte Buffon im Interview mit der römischen Tageszeitung "La Repubblica" am Dienstag.

Der Torhüter verteidigte Coach Marcello Lippi gegen den Vorwurf, eine zu alte Mannschaft aufgebaut zu haben. "Die Nationalmannschaft hat sich gegenüber 2006 wenig geändert, nicht weil Lippi konservativ ist, sondern weil der italienische Fußball statisch ist und wenig junge Talente bietet. Man muss auch sagen, dass wir verwöhnt sind. Fußballer wie Roberto Baggio, Alessandro Del Piero und Francesco Totti in derselben Epoche spielen zu sehen, ist ein Wunder. Fußballer dieser Art werden einmal alle 20 Jahre geboren", meinte Buffon.

Am Dienstag hoben die Italiener in Richtung Johannesburg ab, an Bord waren auch 250 Kilogramm Nudeln, 400 Kilo Tomaten, 200 Kilo Parmesan und 20 Keulen Parmaschinken. Nicht folgen werden den Kickern hingegen die meisten Spielerfrauen. Wegen der Meldungen über die hohen Kriminalitätsraten machten sie sich zu große Sorgen, berichtete die "Gazzetta dello Sport" (Dienstagsausgabe).

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