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Lockt das Geld in die deutsche Regionalliga © APA (Archiv/dpa)

Der ambitionierte deutsche Regionalliga-Aufsteiger RB Leipzig, jüngstes Fußballkind von Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz,

Der ambitionierte deutsche Regionalliga-Aufsteiger RB Leipzig, jüngstes Fußballkind von Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz, sorgt für Spekulationen über einen Fußball-Coup. So soll sich Meistertrainer Felix Magath nach Informationen von "bild.de" und "Sport1.de" mit Mateschitz in dieser Woche in Salzburg getroffen haben.

Der Coach des Champions-League-Teilnehmers Schalke 04, der noch einen Vertrag bis 2013 hat, wird den Medien zufolge als Kandidat für die Nachfolge von Tino Vogel gehandelt. Vogel wurde unmittelbar nach dem Aufstieg in die Regionalliga entlassen.

Ein Red-Bull-Sprecher bestätigte "bild.de" das Geheim-Treffen: "Es gibt schon länger Kontakt zwischen uns. Felix Magath war auch früher schon als Trainer in Salzburg im Gespräch. Er war mehrmals bei uns in Salzburg, jetzt ist nichts mehr unvorstellbar." Der Sprecher von RasenBallsport Leipzig, Hans-Georg Felder, wollte das Treffen nicht bestätigen. "Ich beteilige mich nicht an Spekulationen", sagte er der Nachrichtenagentur dpa. Magath war am Freitagnachmittag telefonisch nicht erreichbar.

Die Leipziger treffen am 24. Juli in einem Testspiel auf den Meisterschafts-Zweiten Schalke. Möglich, dass es auch nur um die Rahmenbedingungen für das Freundschaftsspiel im Leipziger Zentralstadion ging, das in Kürze in Red-Bull-Arena umbenannt wird.

Erst in dieser Woche hatte Magath enttäuscht reagiert, weil er sich von Schalke-Boss Clemens Tönnies in Sachen Finanzen falsch informiert fühlte. Zudem hatte die Mitgliederversammlung einen Magath-Antrag abgelehnt, zukünftig Transfers in unbestimmter Höhe selbstständig und ohne Zustimmung des Aufsichtsrates zu tätigen.

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