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Der ÖFB-Teamchef trat den Deutschen viel zu © APA (Schlager)

Österreichs Teamchef Dietmar Constantini ist am Sonntag in Durban gemeinsam mit seinem Assistenten Heinz Peischl Augenzeuge des

Österreichs Teamchef Dietmar Constantini ist am Sonntag in Durban gemeinsam mit seinem Assistenten Heinz Peischl Augenzeuge des optimalen Starts von Deutschland in die Fußball-WM geworden. Der Tiroler zeigte sich von der Leistung des ÖFB-EM-Quali-Gegners beim 4:0 gegen Australien beeindruckt und traut dem dreifachen Weltmeister im weiteren Turnierverlauf noch einiges zu.

"Wenn man im ersten Spiel vier Tore schießt und so viele Chancen herausspielt, war es ein sehr guter Einstand", analysierte Constantini, der sich vor allem für DFB-Teamchef Joachim Löw freute. "Ihm ist alles aufgegangen. Er hat sich einiges anhören müssen, weil er weiter auf Klose und Podolski gesetzt hat. Umso schöner für ihn ist es, dass Beide getroffen haben."

Angesichts der Darbietung gegen Australien ist es für Constantini vorstellbar, dass die Deutschen einmal mehr ihrem Ruf als Turniermannschaft gerecht werden könnten. "So ein Sieg bringt sie von der Psyche her weiter. Wenn sie so weiterspielen, können sie weit kommen."

Allerdings seien die Australier auch kein übermächtiger Gegner gewesen. "Mit Serbien und Ghana warten noch andere Kaliber auf sie", betonte der 55-Jährige, der vor allem am Auftritt von Mesut Özil Gefallen fand. "Er hat sich immer gut nach hinten fallen lassen und ist dann in die Spitze gegangen. Ihn haben die Australier nicht in den Griff bekommen."

Wirkliche Aufschlüsse für die EM-Qualifikation, in der es erstmals im Juni 2011 gegen die DFB-Auswahl geht, lassen sich laut Constantini aber nicht ziehen. "Dafür ist es jetzt noch zu früh, auch wenn die Mannschaft im Großen und Ganzen so zusammenbleiben wird."

Constantini wird sich am Montag die Partie Niederlande - Dänemark im Soccer City Stadium von Johannesburg ansehen, am Dienstag beobachtet er im Ellis Park das Duell Brasilien - Nordkorea. Nach der Spionagereise nach Port Elizabeth zu Deutschland - Serbien am kommenden Freitag geht es für den Teamchef zurück in die Heimat, davor sieht er noch am Donnerstag die Partie Argentinien - Südkorea im Soccer City Stadium.

"Die Argentinier haben mir beim 1:0 gegen Nigeria sehr gut gefallen", erklärte der Nationaltrainer. Die vorerst beste WM-Partie hätten aber zwei andere Mannschaft abgeliefert. "Das Match England - USA hat mich bisher am meisten beeindruckt", sagte Constantini.

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