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USA wollen weiter feiern © APA (epa)

Haarsträubende Torhüter-Fehler haben in der ersten Runde der Fußball-WM für Diskussionen gesorgt. Profitiert davon haben die

Haarsträubende Torhüter-Fehler haben in der ersten Runde der Fußball-WM für Diskussionen gesorgt. Profitiert davon haben die USA (1:1 gegen England) und Slowenien (1:0 gegen Algerien), die sich so eine gute Position im Kampf um den Aufstieg geschaffen haben. Am Freitag (16.00) wollen sie im direkten Duell nachlegen, Slowenien kann mit einem Sieg sogar schon den Achtelfinal-Einzug fixieren.

Nach den Auftakt-Leistungen ist allerdings das US-Team leicht zu favorisieren. Dass seine Mannschaft trotz des Sieges nicht überzeugt hat, dessen ist sich auch Sloweniens Teamchef Matjaz Kek bewusst. "Wir müssen unser Passspiel und den Abschluss verbessern. Die ersten 30 Minuten gegen Algerien haben viele Wünsche offen gelassen. Aber meine Spieler haben meine Anweisungen befolgt, danach besser gespielt und gewonnen", erklärte der ehemalige Österreich-Legionär (GAK).

Bei der zweiten WM-Teilnahme nach 2002, als es in Japan und Südkorea drei Niederlagen setzte, haben die Slowenen das Achtelfinale daher in Reichweite. "Wir haben den Aufstieg in unseren Händen. Ich erwarte einen faszinierenden Kampf, wir müssen in jedem Bereich stark sein, um zu bestehen", sagte Kek. In der Hoffnung auf den historischen Erfolg wird auch Staatspräsident Danilo Türk im Ellis-Park von Johannesburg erwartet. Das Staatsoberhaupt des kleinsten WM-Landes hat eine Einladung der Mannschaft angenommen.

Während Slowenien also einen "faszinierenden Kampf" erwartet, stellt US-Teamchef Bob Bradley seine Mannschaft auf ein Spiel "ähnlich einer Schachpartie" ein. Denn die US-Boys glauben, dass die Europäer aus einer starken Defensive heraus auf Konter aus sind.

Zudem sehen sich die Amerikaner diesmal als Favoriten. "Als möglicher Favorit in das Spiel zu gehen, ist anders für uns. Das ist eine Herausforderung, zu wissen, dass du unter Druck bist, die drei Punkte zu holen", erklärte Verteidiger Jay DeMerit. "Aber es sind diese Spiele, die dich in die nächste Runde bringen, nicht das Spiel gegen England", betonte er.

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