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Rapid und Austria im Europa-League-Einsatz © APA (Neubauer)

Rapid trifft in der zweiten Qualifikationsrunde der Fußball-Europa-League auf FK Suduva Marijampole aus Litauen, die Austria

Rapid trifft in der zweiten Qualifikationsrunde der Fußball-Europa-League auf FK Suduva Marijampole aus Litauen, die Austria muss auf den Gegner noch warten. Der Vize-Meister, der so wie Rapid für die zweite Qualifikationsrunde gesetzt war, bekommt es mit dem Sieger der Erstrunden-Partie zwischen Olimpija Laibach und Siroki Brijeg aus Bosnien-Herzegowina zu tun. Austria hat im Hinspiel am 15. Juli Heimvorteil, Rapid im Rückspiel am 22. Juli.

Der Club, der den Namen der Provinz (Suduva) und der größten Stadt der Provinz (Marijampole) trägt, qualifizierte sich als Meisterschafts-Dritter für die Europa League und liegt auch in der laufenden Saison nach 13 Spielen mit 26 Punkten auf Platz drei. Die größten Erfolge sind der Cupsieg 2006 und der Vize-Meistertitel 2007. Red Bull Salzburg hatte mit den Litauern in der Saison 2008/09 im UEFA-Cup zu tun. Nach einem 4:1-Auswärtssieg blamierten sich die damaligen Adriaanse-Schützlinge zu Hause mit einer 0:1-Niederlage, die allerdings ohne Folgen blieb.

"Wir haben von dem Spiel gegen Salzburg Informationen und werden uns weitere holen, weil sie im laufenden Spielbetrieb sind", erklärte Rapid-Sportdirektor Alfred Hörtnagl. "Man darf international keinen Gegner mehr unterschätzen. Das sieht man im Europacup und auch jetzt bei der WM, weil alles zusammen gerückt ist", so Hörtnagl. Allerdings ist er auch überzeugt, "dass wir gute Chancen auf die nächste Runde haben."

Die Austria erfährt ihren Gegner in den Erstrunden-Partien am 1. und 8. Juli. Im Duell zwischen Olimpija Laibach aus Slowenien und dem NK Siroki Brijeg aus Bosnien-Herzegowina wird entschieden, gegen wen der Vize-Meister antritt. Während Laibach für österreichische Clubs ein unbeschriebenes Blatt ist, war Siroki Brijeg erst im Vorjahr Gegner eines Bundesligisten. Sturm Graz setzte sich in der zweiten Qualifikationsrunde äußerst knapp (2:1/h, 1:1/a) durch.

Trainer Karl Daxbacher konnte sich an die Duelle mit den Steirer noch gut erinnern. Für Informationen sorgen könnte auch Neuzugang Peter Hlinka, der gegen Siroki Brijeg mit Sturm im Einsatz war. Natürlich werden aber beide mögliche Gegner im direkten Duell unter die Lupe genommen. "Wir werden sie zumindest einmal beobachten. Sicher in Laibach und wahrscheinlich auch im Rückspiel", meinte Daxbacher. "Es wird nicht einfach, aber das war es im Vorjahr auch nicht. Das Saisonziel ist die Gruppenphase."

Mit dem Kroaten Mario Bazina ist ein langjähriger Österreich-Legionär als Co-Trainer bei Siroki Brijeg tätig. Der Club aus der kroatisch dominierten Herzegowina beendete die abgelaufene Saison als Zweiter hinter Meister Zeljeznicar aus Sarajevo. Olimpija qualifizierte sich als Vierter in Slowenien für die Europa League. Cupsieger Sturm Graz steigt erst in der dritten von vier Qualifikationsrunden ein, die am 16. Juli ausgelost wird.

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