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Tausende Menschen zogen durch die Straßen © APA (epa)

Die Jubelfeiern in Chile nach dem 1:0-Sieg über die Schweiz bei der Fußball-WM in Südafrika sind am Montag von schweren

Die Jubelfeiern in Chile nach dem 1:0-Sieg über die Schweiz bei der Fußball-WM in Südafrika sind am Montag von schweren Ausschreitungen getrübt worden. Laut Polizeiangaben wurden in der Hauptstadt Santiago 135 Personen festgenommen und mindestens 13 verletzt.

Tausende Fans waren nach dem zweiten Sieg ihres Teams im zweiten WM-Spiel feiernd durch die Straßen gezogen. Aber wie schon nach dem 1:0-Erfolg gegen Honduras in der Vorwoche, als es bereits mehr als 80 Festnahmen nach Gewaltakten gegeben hatte, kam es erneut zu unschönen Szene. So zertrümmerten rund 200 gewaltbereite Fans Schaufenster von Geschäften, warfen mit Flaschen und demolierten Polizeiautos. Die Exekutive setzte schließlich Wasserwerfer ein, um der Lage Herr zu werden.

Um neuerliche Ausschreitungen am Freitag beim abschließenden Gruppenspiel gegen Europameister Spanien zu verhindern, soll die Polizeipräsenz entsprechend verstärkt werden.

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