vergrößernverkleinern
Chelsea-Spieler wollte niemanden verärgern © APA (Archiv/epa)

Abwehrchef John Terry bereut seine kritischen Kommentare über angebliche Unstimmigkeiten im englischen Fußball-Nationalteam.

Abwehrchef John Terry bereut seine kritischen Kommentare über angebliche Unstimmigkeiten im englischen Fußball-Nationalteam. "Es war nicht meine Absicht, den Trainer oder meine Mitspieler zu verärgern. Wenn ich jemanden verärgert habe, entschuldige ich mich dafür", betonte der Innenverteidiger in der "Daily Mail". Die Engländer bestreiten am Mittwoch das entscheidende Gruppenspiel gegen Slowenien.

Terry hatte sich am Wochenende in den Medien unter anderem über Aufstellungsvarianten geäußert und ein engeres Zusammenrücken des Teams gefordert. In die Aussagen hatte die englische Öffentlichkeit nach den beiden enttäuschenden Remis gegen die USA und Algerien Unzufriedenheit bei einigen Führungsspielern hineininterpretiert. "Ich verstehe nicht, warum er nicht zuerst mit mir gesprochen hat", ärgerte sich Teamchef Fabio Capello über seinen Ex-Kapitän. "Er hat einen großen Fehler gemacht."

Capello erklärte sich bereit, dem 29-Jährigen zu verzeihen. "Ich hoffe darauf, dass aus großen Fehlern manchmal große Leistungen entstehen können", erklärte der Italiener. "Es gibt keine Revolution, das war der Fehler eines einzelnen Spielers." Terry beteuerte, dass der Coach weiterhin seine volle Unterstützung habe. "Ich glaube nicht, dass ich einen störenden Einfluss auf das Camp habe", sagte Terry. Er habe nur Fragen der Presse ehrlich beantwortet, sei dabei aber möglicherweise "zu weit gegangen".

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel