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Laporta hat schon neue Ziele © APA (Archiv/epa)

Der scheidende Präsident des FC Barcelona, Joan Laporta, wechselt in die Politik. Wenige Stunden nach dem Ende seiner Amtszeit

Der scheidende Präsident des FC Barcelona, Joan Laporta, wechselt in die Politik. Wenige Stunden nach dem Ende seiner Amtszeit beim spanischen Fußball-Meister gründete er nach Presseberichten vom Freitag seine eigene Partei. Mit der Democracia Catalana (Katalanische Demokratie) will sich der 48-jährige Anwalt für die Unabhängigkeit Kataloniens von Spanien einsetzen.

Bei den Regionalwahlen im Herbst kandidiert Laporta zudem für das Amt des katalanischen Regierungschefs. Große Chancen hat er nach jüngsten Umfragen nicht. Laporta, der wegen seines charmanten Lächelns auch "katalanischer Kennedy" genannt wird, hat nie einen Hehl aus seinen politischen Ambitionen und seiner separatistischen Überzeugung gemacht. So hielt er seine Profis an, die katalanische Sprache zu erlernen. Er unterstützte auch die symbolischen Volksabstimmungen über die Unabhängigkeit Kataloniens.

Der 2003 als Clubchef angetretene Laporta durfte nach zwei Amtsperioden nicht erneut als Barca-Präsident kandidieren. Am Donnerstag übergab er den Posten an seinen vor zwei Wochen gewählten Nachfolger, den Unternehmer Sandro Rosell (46).

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