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Argentinies Fans stehen weiterhin hinter Maradona © APA (epa)

Trotz der bitteren Viertelfinal-Niederlage gegen Deutschland ist die argentinische Nationalmannschaft unter Leitung von Trainer

Trotz der bitteren Viertelfinal-Niederlage gegen Deutschland ist die argentinische Nationalmannschaft unter Leitung von Trainer Diego Maradona am Sonntag jubelnd in der Heimat empfangen worden. Tausende Fans hatten sich am Flughafen und vor allem vor dem nahe gelegenen Trainingszentrum des nationalen Fußballverbandes AFA versammelt. Die Spieler wurden in einem Bus direkt zum AFA-Gelände gebracht.

Die Fans - alle in den Nationalfarben Hellblau-Weiß - bekamen ihre Idole jedoch kaum zu Gesicht, da der Bus gut abgeschirmt den Flughafen verließ. Viele hielten Plakate hoch, auf denen Maradona zum Durchhalten aufgefordert wurde.

Maradona selbst hatte sich bisher nicht eindeutig zu der Frage geäußert, ob er vom Posten des Trainers zurücktreten werde. In dieser Frage hat AFA-Präsident Julio Grondona dem Vernehmen nach das letzte Wort. Sollte er Maradona kündigen, würde nach unbestätigten Informationen allerdings eine große Abfindungssumme fällig. Kenner der Szene schlossen deshalb nicht aus, dass Maradona zunächst Trainer bleiben könnte. Die Nationalelf habe in den kommenden zwei Jahren ohnehin keine wichtigen Spiele zu bestreiten, und Maradona wäre deshalb ohnehin nur ein "virtueller" Trainer, hieß es.

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