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Klose könnte im letzten Spiel nur zuschauen © APA (epa)

Nachdem Thomas Müller im Halbfinale gegen Spanien seine Sperre abgesessen hat und wieder zur Verfügung steht, ist der Einsatz

Nachdem Thomas Müller im Halbfinale gegen Spanien seine Sperre abgesessen hat und wieder zur Verfügung steht, ist der Einsatz des Deutschen Miroslav Klose im "kleinen WM-Finale" am Samstag in Port Elizabeth (20.30 Uhr) gegen Uruguay fraglich. "Er hat Probleme mit der Wirbelsäule", berichtete Löw-Assistent Hansi Flick am Donnerstag im DFB-Quartier in Erasmia.

Dem Bayern-Stürmer hat in Südafrika bisher schon vier Tore erzielt und könnte mit einem weiteren Treffer zum besten WM-Torschützen aller Zeiten aufschließen. Der Brasilianer Ronaldo hat es als Führender auf 15 Goals gebracht. Neben Klose plagen auch Sami Khedira und Philipp Lahm Blessuren, wobei der Kapitän überzeugt ist, dass er spielen wird können.

Bundestrainer Joachim Löw überlegt, einige der noch vier Spieler gegen die Südamerikaner einzusetzen, die im Verlaufe des Turniers noch nicht zum Zug gekommen sind. Außerdem sind einige Akteure wie Mesut Özil inzwischen an ihren körperlichen Grenzen angelangt.

Auf der Tribüne wird die deutsche Kolonie der Daumendrücken Verstärkung erhalten. Der neue Bundenpräsident Christian Wulff hat sein Kommen angekündigt. "Der Besuch ist eine Referenz an die tolle junge deutsche Mannschaft", sagte ein Sprecher des Präsidentenamtes. Die Reise honoriere auch das Gastgeberland, das ein "großartiges Turnier" ausgerichtet habe.

Bundeskanzlerin Angela Merkel meldete sich am Donnerstag nach dem 0:1 gegen Spanien telefonisch bei der DFB-Delegation. Im Gespräch mit Teammanager Oliver Bierhoff dankte die Politikerin Bundestrainer Löw und lobte, "dass die Mannschaft ein hervorragendes Bild von Deutschland abgegeben hat."

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