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Präsidentin Rosella Sensi © APA (epa)

Die Bank Austria-Mutter UniCredit steigt beim italienischen Fußball-Erstligist AS Roma ein. Die Bank und die Erdölgruppe

Die Bank Austria-Mutter UniCredit steigt beim italienischen Fußball-Erstligist AS Roma ein. Die Bank und die Erdölgruppe Italpetroli unter Kontrolle der Unternehmerfamilie Sensi haben sich auf die Gründung einer neuen Gesellschaft geeinigt, die AS Roma kontrollieren wird.

Italpetroli, der bei UniCredit Schulden in Höhe von 325 Millionen Euro vorweist, soll einen 51-prozentigen Anteil an der neuen Gesellschaft halten. Den Rest übernimmt die Mailänder Bank. Rosella Sensi, Präsidentin des italienischen Vizemeisters, wird sich weiterhin um den Club kümmern, hieß es in einer Presseaussendung Italpetrolis.

Damit wurde eine Trennung der Familie Sensi von dem römischen Verein abgewendet, den der Unternehmer Franco Sensi 1993 gekauft hatte. Seit Jahren hat AS Rom mit schweren Problemen zu kämpfen. Gerüchte über einen möglichen Verkauf des börsennotierten Spitzenclubs waren bereits in den vergangenen Monaten kursiert. Russische Erdölunternehmer hatten Interesse bekundet, zu einem Kauf war es jedoch nicht gekommen. Im August 2008 war Franco Sensi gestorben, der seit 1993 Clubpräsident war.

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