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Geht um die Beginnzeit des Live-Spiels am Sonntag © APA (Archiv/Fohringer)

Drei Tage vor dem Auftakt in der Ersten Liga und acht Tage vor jenem im Oberhaus ist der drei Jahre gültige neue Fernseh-Vertrag

Drei Tage vor dem Auftakt in der Ersten Liga und acht Tage vor jenem im Oberhaus ist der drei Jahre gültige neue Fernseh-Vertrag der heimischen Fußball-Bundesliga mit dem ORF und Sky noch nicht endgültig unter Dach und Fach. "Es geht um die Beginnzeit des Live-Spiels am Sonntag", gab Liga-Vorstand Georg Pangl am Freitag auf der Saison-Pressekonferenz in Wien zu.

Seinen Angaben zufolge wolle der ORF 16.00 Uhr und Sky einen Abendtermin als Kick-off. Konkret betreffen die unterschiedlichen Standpunkte jene Runden, vor denen am Donnerstag Austria Wien, Rapid und Sturm Graz in der Europa League engagiert sind.

Dem Trio steht gemäß der Durchführungsbestimmungen zwischen zwei Spielen zwei Tage Pause zu. Das bedeutet, dass am Sonntag nicht wie geplant nur eine Partie (16.00 Uhr), sondern drei Spiele auf dem Programm stünden. In diesem Fall würde der Regelspielplan (4 Samstag, 1 Sonntag) mit fixen Beginnzeiten durchbrochen.

Die Problematik war schon seit Monaten bekannt. Dazu Pangl: "Bis 21. Juni war das auch kein großes Thema, erst in den vergangenen Tagen ist es wieder aktuell geworden." Jetzt gelte es, gemeinsam mit den Partnern und den Vereinen eine gemeinsame Lösung zu finden. "Es gibt Ansätze, mehrere Wege. Wir werden die Verhandlungen ohne Zeitdruck beenden, wollen in der finalen Phase das Optimum der Möglichkeiten für unser Clubs erreichen", sagte der Burgenländer, der am Freitag in dieser Causa mit Vereinsvertretern zusammentraf.

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