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Kühbauer soll die Admira in die Bundesliga führen © APA (Fohringer)

Österreichs nur mehr zehn Teams umfassende zweithöchste Spielklasse wird am Montag mit dem niederösterreichischen Derby St.

Österreichs nur mehr zehn Teams umfassende zweithöchste Spielklasse wird am Montag mit dem niederösterreichischen Derby St. Pölten gegen Admira eröffnet. Die Admira bildet gemeinsam mit Altach das Duo der Aufstiegsfavoriten in der diesmal "Heute für Morgen" genannten Liga. "Natürlich wollen wir vorne dabei sein, natürlich wollen wir Meister werden", meinte Admira-Trainer Dietmar Kühbauer.

Genauso logischerweise wünscht sich Kühbauer einen Auftaktsieg. "Wir wollen drei Punkte, zum Chillen fahren wir nicht nach St. Pölten. Aber wenn wir nicht gewinnen sollten, wäre die Meisterschaft auch noch nicht verloren." Wobei natürlich gerade Kühbauer weiß, dass in der Endabrechnung jedes Pünktchen fehlen kann. Ende Mai 2010 mussten die Niederösterreicher mit zwei Zählern Rückstand Wacker Innsbruck den Vortritt ins Oberhaus lassen.

An Kühbauer lag das knappe Verpassen des ersten Platzes nicht, unter dem Nachfolger von Walter Schachner wurden im Liga-Finish in sechs Spielen sechs Siege eingefahren. Die vergangene Saison ist aber in Maria Enzersdorf, wo Präsident Richard Trenkwalder in seine dritte Saison geht, abgehakt. "Natürlich war's schade, aber es ist ja keiner gestorben", so Kühbauer.

Ihr Budget musste die Admira auf Geheiß von Trenkwalder kürzen. Gestrichen wurde zum Beispiel die von Heribert Weber besetzt gewesene Funktion des Sportdirektors, Anfang Juli trennten sich die Südstädter auch von Großverdiener Vladimir Janocko. Prominentester Zugang ist nach dem Abgang des bisherigen Stammtorhüters Thomas Mandl (LASK) der zuvor in Portugal engagiert gewesene Hans-Peter Berger.

Mit Bernhard Morgenthaler, Benjamin Sulimani, Stephan Palla und Paul Bichelhuber holte die Admira einige junge Kräfte. Diese soll Kühbauer, der einen Vertrag bis Sommer 2012 erhielt, zu einer Meistermannschaft formen. Kühbauer will die Youngsters wenn möglich forcieren: "Bei mir zählt nur die Qualität. Aber wenn ein Junger gleich gut ist wie ein Älterer, dann spielt der Junge."

Altach ist für Kühbauer "der Hauptfavorit". Die Vorarlberger sehen sich ebenfalls gut gerüstet. "Die Qualität der Mannschaft ist sicher gleich gut wie in der vergangenen Saison", erklärte Trainer Adi Hütter, der mit seinem Team am Dienstag mit dem Heimmatch gegen Hartberg startet. Aufsteiger WAC/St. Andrä empfängt Gratkorn.

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