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Von Rapid über Napoli auf den Betzenberg © APA (epa)

Der Transfer von Österreichs Fußball-Teamstürmer Erwin "Jimmy" Hoffer zum 1. FC Kaiserslautern ist perfekt. Hoffers bisheriger

Der Transfer von Österreichs Fußball-Teamstürmer Erwin "Jimmy" Hoffer zum 1. FC Kaiserslautern ist perfekt. Hoffers bisheriger Club SSC Napoli und der Aufsteiger in die erste deutsche Bundesliga haben sich am Donnerstag auf einen Leihvertrag über ein Jahr geeinigt. Hoffer hatte sich mit dem vierfachen deutschen Meister bereits am 1. Juli geeinigt und trainiert seit zwei Wochen auf dem Betzenberg.

"Erwin Hoffer ist genau der Stürmertyp, den wir gesucht haben. Er ist ein schneller Instinktfußballer, der weiß wo das Tor steht und ideal zu den Spielern passt, die wir bisher im Angriff zur Verfügung haben", kommentierte Lauterns Cheftrainer Marco Kurz den Transfer.

Nach seinem glücklosen Engagement in Neapel hat sich der 23-jährige Stürmer zu Monatsbeginn gegenüber der APA erfreut über die neue Perspektive gezeigt. "Das ist ein Verein mit sehr jungen Spielern, wo ich die Chance sehe, dass ich wieder durchstarten kann. Ich will spielen und zurück ins Nationalteam", sagte der 16-fache Teamspieler.

Hoffer war im Sommer des Vorjahres als Shootingstar von Rapid, wo er in 126 Meisterschaftsspielen 45 Treffer erzielt hatte, zum SSC Napoli gewechselt. Der ehemalige Club von Argentiniens Superstar Diego Maradona zahlte laut Medienberichten 5 Mio. Euro und gab dem Niederösterreicher einen Fünfjahresvertrag. Hoffer war zu diesem Zeitpunkt der teuerste Transfer in der österreichischen Fußball-Geschichte und ist noch immer der dritt-teuerste Spieler nach Marc Janko (von Red Bull Salzburg zu Twente Enschede) und Marko Arnautovic (von Twente Enschede zu Werder Bremen).

Hoffer konnte sich in Neapel gegen die starke Konkurrenz durch die Argentinier Ezequiel Lavezzi und German Denis sowie den Italiener Fabio Quagliarella aber nicht wie erhofft durchsetzen. Der ÖFB-Stürmer kam in der Meisterschaft nur zu acht Einsätzen mit insgesamt 123 Spielminuten. Dennoch sagt er: "Der Wechsel war sicher kein Fehler."

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