vergrößernverkleinern
Rückkehr in die Heimat zum Trainingslager © APA (Archiv/epa)

Voller Tatendrang und Zuversicht rückt Andreas Ivanschitz ab Mittwoch mit seinem deutschen Fußball-Bundesliga-Verein FSV Mainz

Voller Tatendrang und Zuversicht rückt Andreas Ivanschitz ab Mittwoch mit seinem deutschen Fußball-Bundesliga-Verein FSV Mainz 05 ins letzte Trainingslager vor Saisonbeginn in Flachau ein. "Ich habe alle Einheiten und Testspiele mitgemacht, bin verletzungsfrei und habe sieben Tore in fünf Tests erzielt. Ich habe mir eine ausgezeichnete Basis für die lange Saison geschaffen", so der Mittelfeldmann.

Auf einen Termin während seines Aufenthalts freut sich der frühere ÖFB-Teamkapitän besonders. Am 26. Juli treten die Rheinhessen in Salzburg gegen Panathinaikos Athen, den ehemaligen Arbeitgeber von Ivanschitz zu einem Probegalopp an. "Ich habe dort noch viele Freunde. Natürlich ist das ein besonderes Spiel und ein echter Gradmesser für mich", sagte der 26-Jährige vor dem Duell des deutschen Liga-Neunten mit dem aktuellen griechischen Meister.

Das Camp im Salzburgischen ist für Ivanschitz und Co. der wichtigste Teil der Vorbereitung auf die am 22. August mit einem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart beginnende Ligasaison. Nach anstrengendem Mountainbiking in den Weinbergen um Wiesbaden und einem Kletterkurs bittet Trainer Thomas Tuchel seine Schützlinge in Flachau zum Feinschliff. Ab Mittwoch stehen vor allem balltechnische und taktische Einheiten im Vordergrund.

Dass die zweite Saison nach dem Aufstieg in die auch international immer höher gehandelte Bundesliga kein Honiglecken wird, ist allen bewusst. "Natürlich stehen wir nach unseren tollen Leistungen in der vorigen Saison jetzt noch mehr unter Beobachtung. Aber der Verein hat den Stamm der Mannschaft gehalten und punktuelle Verstärkungen geholt. Jeder zieht im Training voll mit, und ich bin überzeugt, dass wir unser Niveau sogar noch steigern können", meinte Ivanschitz optimistisch und motiviert.

Jeder Kaderspieler fange bei null an, Verdienste aus der Vergangenheit würden nicht mehr zählen. Sein im Frühjahr phasenweise leicht gestörtes Verhältnis zum Trainer sei jedenfalls wieder völlig in Ordnung. "Ich habe sehr positive Signale bekommen, dass er voll auf mich baut, und ich versuche ihn mit Top-Leistungen zu überzeugen", sagte der im Herbst starke, nach dem Jahreswechsel zurückgefallende Legionär, der es 2009/10 in 27 Liga Spielen auf 6 Tore und 7 Assists gebracht hatte.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel