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Josef Hickersberger in Leoben © APA (Stringer)

Josef Hickersberger, neuer Teamchef der Fußball-Auswahl von Bahrain, hat seine Schützlinge auf einem 13-tätigen Trainingslager

Josef Hickersberger, neuer Teamchef der Fußball-Auswahl von Bahrain, hat seine Schützlinge auf einem 13-tätigen Trainingslager in Leoben erstmals näher kennengelernt. "Das Potenzial des Kaders ist noch nicht abzuschätzen. Auf einigen Positionen bin ich noch nicht zu 100 Prozent überzeugt", resümierte der Österreicher, der in Leoben allerdings auch nicht alle Mann an Bord hatte.

Die insgesamt neun Legionäre - zwei sind in der Schweiz, einer in der Türkei und der Rest im saudi-arabischen Raum tätig - haben in der Grünen Mark gefehlt. Hickersberger ließ sie bei ihren Vereinen trainieren, um ihnen dort bessere Chancen auf einen Platz in der Startelf zu Saisonbeginn zu geben. "Der Schwerpunkt in Leoben lag auf der konditionellen Vorbereitung auf unsere kommenden Bewerbe", sagte er über seine ersten Einheiten mit den Asiaten.

Die Ausdauer-Grundlagen wurden auch deshalb in der Steiermark absolviert, weil es im Königreich derzeit viel zu heiß ist. Während sein Truppe am Mittwoch mit zwei Siegen (2:1 Slavia Sarajevo, 5:1 DSV Leoben) und einer Niederlage (0:1 Kapfenberger SV) im Gepäck die Heimreise an den Persischen Golf antrat und bis Sonntag drei freie Tage genießt, blieben "Hicke" sowie Co Klaus Schmidt und Tormann-Trainer Franz Almer noch bis Sonntag in der Heimat.

Das Trio wird erst danach seinen Kader wiedersehen und mit ihm die Vorbereitung fortsetzen. Die erste Bewährungsprobe steht "Hickes" Männern vom 24. September bis 3. Oktober in Jordanien mit den Westasien-Spielen ins Haus. Danach folgen der Golf-Cup im Jemen (22. November bis 4. Dezember) und die Asien-Spiele vom 7. bis 29. Jänner in Katar, wo Bahrain in der Gruppe C auf die WM-Teilnehmer Südkorea und Australien sowie auf Indien trifft.

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