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Alaba einer unter vielen Österreichern bei Bayern © APA (Schlager)

Beim FC Bayern München sind nicht nur die Club-Farben Rot und Weiß. Denn der deutsche Fußball-Rekordmeister setzt in den

Beim FC Bayern München sind nicht nur die Club-Farben Rot und Weiß. Denn der deutsche Fußball-Rekordmeister setzt in den vergangenen Jahren immer mehr auf Talente "Made in Austria". Nicht weniger als elf österreichische Nachwuchsspieler stehen mittlerweile in den Reihen der Münchner.

Das ist kein Zufall, wie Bayerns Junior-Team-Leiter Werner Kern bestätigt: "In Österreich wird hervorragende Nachwuchsarbeit betrieben. Da wären wir ja dumm, wenn wir uns nicht umschauen würden."

David Alaba ist nur die Spitze der rot-weiß-roten Elf an der Säbener Straße, der 18-Jährige hat sich beim Glamour-Club im Kader der Profis etabliert. Beim FC Bayern München II, der in der dritten deutschen Liga und somit ebenfalls in einer Profi-Meisterschaft spielt, stehen Christoph Knasmüllner, Marcel Holzmann und Deniz Mujic im Aufgebot.

Die U19 der Bayern setzt auf die Österreicher Kevin Friesenbichler, Dominik Traunmüller und Dominik Burusic, die U17 auf Christian Derflinger und Alessandro Schöpf, die U15 auf Stefan Faistenauer und die U13 mit Marco Friedl ebenfalls auf einen Jung-Kicker aus der Alpenrepublik. Auch im Trainerstab findet man einen Österreicher, Harald Cerny betreut die U16 der Bayern.

Als nächster der Ösi-Kolonie Richtung Kampfmannschaft schnuppert Knasmüllner, der mit Österreichs U19 bei der EM in Frankreich gespielt hat. Der 18-jährige offensive Mittelfeldspieler hat in der Vorbereitung des deutschen Double-Gewinners und Champions-League-Finalisten bereits mehrfach unter Chefcoach Louis van Gaal mittrainieren dürfen. "Es wäre natürlich super, wenn ich in die erste Mannschaft hoch kommen könnte. Aber schauen wir einmal, was sich ergibt", meinte Knasmüllner.

Vor zwei Jahren hatte sich Knasmüllner seinen großen Wunsch von einem Wechsel von der Wiener Austria nach Deutschland erfüllt. Bei einem Hallenturnier in Friedrichshafen war Knasmüllner beim Match zwischen der Austria und den Bayern aufgefallen. Vertreter der Münchner nahmen daraufhin mit Vater Knasmüllner Kontakt auf und luden den Sprössling zum Probetraining ein.

Die Österreicher stehen bei den Bayern hoch im Kurs. Das sieht man auch an der Tatsache, dass für Alaba und Knasmüllner mit der Partie am Mittwoch gegen Gastgeber Frankreich die U19-EM zu Ende gegangen ist. Denn die Bayern wollen das Duo ab Donnerstag wieder in München sehen, am Sonntag um 14.00 Uhr startet die dritte Liga mit dem Auswärtsmatch gegen den SV Babelsberg.

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