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Wr. Neustadt will wieder überraschen © APA (Archiv/Pessenlehner)

Fußball-Rekordmeister Rapid will den enttäuschenden Meisterschaftsstart am Sonntag mit einem Heimsieg im zweiten

Fußball-Rekordmeister Rapid will den enttäuschenden Meisterschaftsstart am Sonntag mit einem Heimsieg im zweiten Bundesligaspiel gegen Wiener Neustadt vergessen machen. Die Wiener sind nach dem 0:4 beim FC Wacker Innsbruck aber ausgerechnet gegen den ersten Tabellenführer der neuen Saison, der zum Auftakt den LASK mit 5:0 abgeschossen hatte, gefordert.

"Wir freuen uns auf die nächsten Aufgaben, die kommen", sagte Rapid-Coach Peter Pacult, der seinen 50. Bundesliga-Heimsieg als Rapid-Trainer erringen könnte. Seine Truppe hatte sich am Donnerstagabend in der zweiten Qualifikationsrunde zur Europa League mühevoll gegen Marijampole trotz eines 1:2-Rückstands nach 85 Minuten doch noch mit 4:2 durchgesetzt. "Das kann schon Kräfte freisetzen, ein Finish, in dem man drei Tore macht, das bleibt ja hängen und ist sehr positiv", blickte der Wiener optimistisch in Richtung Sonntag.

Im Angriff hat der Trainer derzeit auch die Qual der Wahl. Jelavic scheint gesetzt, daneben könnte Gartler für den Fall, dass zwei Stürmer zum Einsatz kommen, aufgrund seines Doppelpacks am Donnerstag von Beginn an die Chance erhalten.

Gegen die Niederösterreicher wird auf jeden Fall eine Steigerung nötig sein. "Wir müssen schauen, besser am Ball zu sein", forderte Pacult. Wichtig wäre in dieser Hinsicht vor allem ein Einsatz von Kapitän Steffen Hofmann (Schambeinentzündung) und Veli Kavlak (Schienbeinprellung). Das Kreativ-Duo war allerdings am Freitagnachmittag genauso weiter fraglich wie Mario Sonnleitner.

Bei den Gästen fehlt neben Diego Viana auch Michael Madl. Beide Spieler standen aber zuletzt beim 5:0-Kantersieg gegen den LASK ohnehin nicht in der Startformation. "Bei uns herrscht eine sehr angenehme Stimmung, wir sind in freudiger Erwartung", sagte Wiener-Neustadt-Trainer Peter Schöttel. Seine Truppe steht nach dem kuriosen Auftaktspiel gegen den LASK überraschend an der Tabellenspitze. "Gegen Rapid im Hanappi-Stadion, da können wir nur überraschen", war sich der Ex-Rapidler vor dem Duell mit dem Neunten trotzdem bewusst.

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