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Jubel beim neuen Tabellenführer Sturm © APA (Leodolter)

Fußball-Cupsieger Sturm Graz hat auch sein zweites Meisterschaftsspiel gewonnen und damit zumindest bis Sonntag die

Fußball-Cupsieger Sturm Graz hat auch sein zweites Meisterschaftsspiel gewonnen und damit zumindest bis Sonntag die Tabellenführung in der Bundesliga übernommen. Nach dem 3:0 in der Vorwoche in Ried feierten die "Blackies" am Samstagabend vor 11.061 Zuschauern in der UPC Arena einen verdienten 2:0-Heimsieg im Steirer-Derby gegen den Kapfenberger SV.

Matchwinner für das Team von Franco Foda war Stürmer Roman Kienast, der beide Treffer jeweils nach Flanke von Haris Bukva per Kopf besorgte (53., 66.). Die erste Hälfte war an Höhepunkten extrem arm. Sturm war zwar deutlich feldüberlegen, kam aber kaum zu Chancen. Nach Pürcher-Flanke setzte Kienast einen Volleyschuss neben das Tor (20.), und nach Standfest-Flanke scheiterte Bukva per Kopf an Kapfenberg-Schlussmann Wolf (24.). In Minute 36 verletzte sich Kapfenbergs Solo-Spitze Srdjan Pavlov ohne Fremdeinwirkung schwer und musste durch Alar ersetzt werden, die erste Diagnose lautete Verdacht auf Knöchelbruch.

Nach der Pause machte Sturm weiter das Spiel und kam in Minute 53 nach einem schweren Abwehrschnitzer der Kapfenberger zum Führungstreffer. Bukva flankte von links unbedrängt und ideal auf den Kopf des in der Mitte lauernden Kienast, der problemlos zum 1:0 einköpfelte (53). Durch den Rückstand waren die Gäste gezwungen, mehr zu tun, doch der eingewechselte Elsneg scheiterte an Gratzei (63.).

Drei Minuten später brachte dann fast eine Kopie des 1:0 den zweiten Sturm-Treffer und damit die Vorentscheidung. Wieder flankte Bukva von links, diesmal brauchte Kienast den Ball mit dem Kopf nur noch ins leere Tor einzunicken (66.), womit die gelungene Generalprobe für das Drittenrunden-Hinspiel in der Europa-League-Qualifikation am Donnerstag in Graz gegen Dynamo Tiflis endgültig perfekt war.

Im Finish gab es dann noch Chancen hüben wie drüben, aber keine weiteren Tore: Elsnegs Kopfball wäre im Tor gelandet, hätte ihn nicht der Kopf von Alar entscheidend abgelenkt - damit war Schlussmann Gratzei noch in der Lage, den Ball vor der Torlinie aufzuhalten (87.). In der 89. Minute scheiterte der eingewechselte Sturm-Angreifer Mario Haas an Wolf (89.), in der Nachspielzeit war dann wieder Kapfenberg am Drücker, doch der Schuss von Alar aufs lange Eck fiel zu schwach aus (92.)

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