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Aigner mit dem Führungstreffer © APA (Neubauer)

Österreichs Fußball-Rekordmeister SK Rapid ist nach dem verpatzten Bundesliga-Saisonstart in Innsbruck (0:4) noch tiefer in die

Österreichs Fußball-Rekordmeister SK Rapid ist nach dem verpatzten Bundesliga-Saisonstart in Innsbruck (0:4) noch tiefer in die Krise gerutscht. Die Hütteldorfer mussten sich dem SC Magna Wr. Neustadt am Sonntag zu Hause 1:2 (0:2) geschlagen geben. Die Niederösterreicher sind damit nach zwei Runden überraschend weiterhin Tabellenführer.

Die Treffer vor 15.500 Zuschauern im Hanappi-Stadion erzielten Hannes Aigner (11.) und Guido Burgstaller (25.) jeweils per Kopf bzw. Nikica Jelavic für Rapid (74.). Wr. Neustadt war mit dem Selbstvertrauen des 5:0-Sieges zum Auftakt gegen den LASK gestartet, offenbarte von Beginn an Rapids gravierende Schwächen in der Innenverteidigung. Bereits nach einer Minute war Patrick Wolf alleine vor Raimund Hedl aufgetaucht, scheiterte aber am Rapid-Keeper. Hannes Aigner wurde daraufhin bei einer Flanke von Andreas Schicker völlig alleingelassen, platzierte den Ball zu seinem dritten Saisontor im langen Eck.

Burgstaller, von Peter Schöttel überraschend als zweiter Stürmer neben Aigner aufgeboten, bestrafte die fehleranfälligen Hütteldorfer noch vor der Pause ein weiteres Mal, als er einen Konter nach Vorarbeit von Wolf zum 2:0 abschloss. Der Anschlusstreffer von Jelavic hätte eigentlich nicht zählen dürfen. Der Rapid-Stürmer verlängerte einen Schuss des eingewechselten Hamdi Salihi per Kopf ins Tor, war dabei aber bereits hinter Neustadt-Keeper Saso Fornezzi und damit klar im Abseits gestanden.

Rapid-Trainer Peter Pacult hatte mit Andreas Dober rechts und Tanju Kayhan links auf ein neues Außenverteidiger-Paar gesetzt. Dazu stürmte Gartler anstelle von Salihi erstmals von Beginn an. Kapitän Steffen Hofmann war trotz einer Schambeinreizung dabei, dennoch lief die Offensivmaschinerie lange nicht rund.

In der Schlussphase starteten die Hütteldorfer ein wahres Angriffsfurioso, jedoch ohne Erfolg. Die Hütteldorfer liegen damit noch ohne Punkt auf dem vorletzten Tabellenplatz. Rapid-Legende Schöttel dagegen feierte als Trainer seinen ersten Sieg an seiner ehemaligen Wirkungsstätte - und ist sensationell Tabellenführer.

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