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Maradona mit Assistenten Mancusso (l.) und Enrique © APA (epa)

Im wochenlangen Nervenkrieg um den Posten des argentinischen Fußball-Nationaltrainers hat Diego Maradona erstmals öffentlich

Im wochenlangen Nervenkrieg um den Posten des argentinischen Fußball-Nationaltrainers hat Diego Maradona erstmals öffentlich Bedingungen gestellt. Er wolle auch weiterhin Trainer der Nationalelf bleiben, aber nur wenn auch seine Assistenten bestätigt würden. "Wenn sie an meine Mitarbeiter ran wollen, bin ich weg", sagte der 49-Jährige der TV-Sportsendung "Show del Futbol".

Für den Montag war ein Treffen mit dem mächtigen Präsidenten des nationalen Fußballverbandes (AFA), Julio Grondona, vorgesehen, bei dem die Entscheidung über die Zukunft Maradonas fallen soll.

Aus dem Umfeld Grondonas war wiederholt verlautet, Maradona könne weitermachen. Aber über die Bedingungen, vor allem die Zusammensetzung des Assistententeams, müsse gesprochen werden. Dem Vernehmen nach hat es Grondona vor allem auf Maradonas Assistenten Alejandro Mancuso und Hector Enrique abgesehen. Eigentlich hätte das Treffen Maradona-Grondona schon vergangene Woche stattfinden sollen, aber Maradona war stattdessen einer Einladung von Venezuelas Präsidenten Hugo Chavez nach Caracas gefolgt und hatte Grondona sitzen lassen.

Zu der demütigenden 0:4-Niederlage Argentiniens gegen Deutschland bei der WM in Südafrika wollte Maradona nichts sagen. Auf die Frage, ob er sich inzwischen die Aufzeichnung des Spiels angesehen habe, antwortete er: "Ich habe es nicht gesehen, und ich werde es mir auch nicht ansehen".

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