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Daxbacher: "Das wird eine enge Geschichte" © APA (Archiv/Hochmuth)

Der FK Austria Wien will seinen Erfolgslauf auch auf internationaler Bühne fortsetzen. In einem laut Trainer Karl Daxbacher

Der FK Austria Wien will seinen Erfolgslauf auch auf internationaler Bühne fortsetzen. In einem laut Trainer Karl Daxbacher "Spiel auf Augenhöhe" gastiert der Vizemeister in der Europa League am Donnerstag (18.00 Uhr) bei Ruch Chorzow in Polen. Mit einem akzeptablen Resultat im Gepäck wollen die Violetten eine Woche später im Horr-Stadion den Aufstieg in die vierte Qualifikationsrunde realisieren.

"Ich erwarte keinen großen Leistungsunterschied. Das wird eine enge Geschichte", meinte Coach Daxbacher vor dem Abflug nach Oberschlesien. Nach saisonübergreifend acht Liga-Erfolgen en suite sowie dem letztlich auch glücklichen Weiterkommen gegen NK Siroki Brijeg haben die Favoritner viel Selbstvertrauen getankt.

Von Selbstüberschätzung will man im Lager der Wiener allerdings nichts hören, auch wenn der 14-fache polnische Meister gegen seine bisherigen Gegner Schachtjor Karaganda aus Kasachstan und FC Valletta aus Malta nicht überzeugte. "Davon werden wir uns nicht täuschen lassen", erklärte Daxbacher, der in der 115.000 Einwohner zählenden Stadt auf ein Auswärtstor hofft. "Ein Unentschieden mit zumindest einem Tor wäre eine sehr gute Ausgangssituation. Ich sehe unseren Vorteil darin, dass wir das zweite Spiel zu Hause haben."

Die Hoffnung auf Austria-Tore ruht vor allem auf den Schultern von Roland Linz. Der Neo-Kapitän überzeugte in der noch jungen Saison mit vier Toren in vier Pflichtspielen. "Für einen Stürmer ist es wichtig, zu Torchancen zu kommen und Tore zu erzielen. Das klappt ganz gut derzeit", meinte der Steirer, der sich selbst noch nicht beim Optimum sieht. "Es ist erst der Anfang der Saison, eine Steigerung ist sicher noch möglich."

"Wir wollen uns nicht nur hinten reinstellen und verteidigen. Das ist nicht geplant", legte Daxbacher auch Wert auf eine gepflegte Offensive. Den Gegner schätzte der Austria-Coach als "ziemlich junge Mannschaft mit einem guten Stürmer" ein. Gemeint ist damit Artur Sobiech, um den sich die violette Abwehr besonders annehmen sollte.

Nicht im Flieger saßen neben dem gesperrten Julian Baumgartlinger auch die verletzten Milenko Acimovic (Knie) und Marko Stankovic (Mittelhandbruch). Besonders in Mittelfeld und Angriff ist die Personaldecke deshalb etwas dünn. Der neben Linz stürmende Tomas Jun klagte nach dem 4:3 in Linz ebenfalls über leichte Knieschmerzen, sein Ersatzmann Schumacher war in der vergangenen Woche auch nicht voll fit. Im Mittelfeld steht als Ersatzmann einzig Patrick Salomon zur Verfügung.

Entspannter sieht die Situation in der Defensive aus, nachdem der am Wochenende fiebrige Aleksandar Dragovic wieder mit von der Partie ist.

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