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Rieder jubeln über Siegtreffer von Ewald Brenner © APA (rubra)

Die SV Ried hat am Samstag in der Fußball-Bundesliga den zweiten Sieg in Folge gefeiert. Die Innviertler setzten sich im 52.

Die SV Ried hat am Samstag in der Fußball-Bundesliga den zweiten Sieg in Folge gefeiert. Die Innviertler setzten sich im 52. Oberösterreich-Derby gegen den LASK hauchdünn mit 1:0 (0:0) durch. Ewald Brenner erlöste von Coach Paul Gludovatz in der mit 7.600 Zuschauern ausverkauften Keine-Sorgen-Arena mit einem direkt verwandelten Freistoß in der 88. Minute.

Während die Rieder damit bereits bei sechs Punkten halten, sind die Linzer, die sich trotzdem zumindest auf den vorletzten Platz vor den SV Mattersburg verbesserten, nach den Niederlagen gegen Wiener Neustadt (0:5) und die Austria (3:4) noch immer punktlos.

Lange Zeit hatte es in der kampfbetonten Partie, in der die Rieder mehr Spielanteile hatten, nach einem Unentschieden ausgesehen. Die erste Chance im Spiel hatten die Linzer, Ried-Goalie Gebauer rettete bei einem Kragl-Schuss aber mit einer Fußabwehr (5.). Danach übernahmen die Hausherren immer mehr das Kommando, hatten in einer kampfbetonten Partie deutlich mehr vom Spiel und wurden zumindest teilweise immer wieder gefährlich.

Nach einer Lexa-Flanke ging ein Brenner-Volleyschuss ins Außennetz (13.), Majabvi rettete nach einem Nacho-Kopfball kurz vor der Linie per Kopf (27.). Dreimal wurde zudem LASK-Goalie Mandl geprüft, der Ex-Admiraner wehrte einen Carril-Freistoß zur Ecke ab (26.) und war auch bei einem Volleyschuss von Mader aus 20 Metern (38.) sowie einem Abschluss von Guillem, der den Ball nach einem Mader-Schuss aber nur noch streifte (40.), auf dem Posten.

Nach dem Seitenwechsel flaute die Partie zu Beginn merklich ab und nahm erst in den letzten 25 Minuten wieder an Fahrt auf. Aufseiten der Linzer ging ein Schuss von Kragl am Kreuzeck vorbei (69.), zudem konnte sich Ried-Goalie Gebauer bei einem tollen Bubenik-Weitschuss auszeichnen und den Ball übers Tor abwehren (72.).

Auf der Gegenseite war Tormann Mandl bei einem Versuch von Brenner aus spitzem Winkel aufs kurze Eck zur Stelle (74.). Während Stocklasa in der Folge einen Kopfball aus idealer Distanz genau auf Mandl setzte (84.), schien alles auf ein doch ziemlich leistungsgerechtes Remis hinzudeuten.

Die Hausherren schlugen aber doch noch zu. Brenner bezwang Mandl mit einem flach geschossenen Freistoß an der Mauer vorbei (88.) und machte damit auch die Auftaktniederlage vor eigenem Publikum gegen Sturm Graz (0:3) vergessen.

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