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Punkteteilung am Innsbrucker Tivoli © APA (Parigger)

Der SK Sturm Graz hat am Sonntag den Sprung an die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga verpasst. Nach zwei Siegen gegen Ried

Der SK Sturm Graz hat am Sonntag den Sprung an die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga verpasst. Nach zwei Siegen gegen Ried und Kapfenberg erreichten die Steirer beim FC Wacker Innsbruck ein 2:2-Remis und stehen in der Tabelle nach der dritten Runde punktgleich hinter Wiener Neustadt auf Rang zwei. Die Innsbrucker, die erst zwei Partien gespielt haben, stehen auf dem fünften Tabellenrang.

Vor 13.536 Zuschauern im Tivoli-Stadion zeigten die Tiroler eine engagierte Leistung. Durch einen spektakulären Volleyschuss von Marcel Schreter (21.) gingen die Innsbrucker auch in Führung. Nach einem weiten Abschlag von Tormann Pascal Grünwald setzte sich der stark aufspielende Fabian Koch auf der rechten Seite durch und legte den Ball für Schreter auf, der direkt abzog und Christian Gratzei im Sturm-Tor keine Chance ließ.

Durch einen Doppelpack von Haris Bukva innerhalb von drei Minuten drehten die Gäste aber die Partie. In der 38. Minute war der 22-jährige Angreifer bei einer Flanke von Andreas Hölzl zur Stelle und köpfelte zum Ausgleich ins Tor. Nur wenige Augenblicke später traf Bukva erneut nach Vorarbeit von Hölzl. Diesmal war er bei einem Stanglpass des Flügelspielers zur Stelle.

Schreter war der gefährlichste Tiroler. Kurz vor dem Pausenpfiff zog er erneut aus der Distanz ab, Gratzei wehrte den Ball aber zum Corner ab. In der 71. Minute strich ein weiterer Schuss knapp über die Latte. Nach dem Seitenwechsel drückten die Gastgeber weiter, Sturm zog sich zurück und lauerte auf Konter. Miran Burgic (63.) scheiterte nach Vorarbeit von Julius Perstaller an Gratzei, der eine starke Vorstellung lieferte.

Als es schon danach aussah, dass sich die Innsbrucker an der Grazer Abwehr die Zähne ausbeißen würden, brachte ein Aussetzer des ehemaligen Wacker-Spielers Ferdinand Feldhofer die Gastgeber zurück ins Spiel. Einen Corner der Innsbrucker fälschte der Sturm-Verteidiger mit der Hand ab. Den fälligen Elfmeter verwertete Schreter (78.) sicher. Er übernahm damit mit vier Treffern die alleinige Führung in der Torschützenliste.

In der zerfahrenen Schlussphase gelang keinem der beiden Teams der "Lucky Punch". Sturm-Angreifer Imre Szabics (90.) traf in der letzten Minute aus spitzem Winkel nur das Außennetz.

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