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Haris Bukva (r.) und Co. haben einen 2:0-Vorsprung © APA (Leodolter)

Trotz des 2:0-Vorsprungs aus dem Heimspiel fliegt Sturm Graz mit einer Portion Respekt im Gepäck nach Georgien zum

Trotz des 2:0-Vorsprungs aus dem Heimspiel fliegt Sturm Graz mit einer Portion Respekt im Gepäck nach Georgien zum Drittrunden-Rückspiel in der Qualifikation zur Fußball-Europa-League gegen Dinamo Tiflis (Donnerstag, 18.30 Uhr MESZ/live ORF 1). "Auch wenn die Ausgangslage für uns ganz gut ist, Dinamo bliebt weiterhin ein gefährlicher Gegner", sagte Sportdirektor Oliver Kreuzer.

Der Deutsche hält nichts von der Rederei, dass man schon mit einem Bein in der vierten und letzten Quali-Runde (Play-off) sei. Denn auf den ÖFB-Cupsieger wartet in Ost-Europa nicht nur der Vizemeister, sondern auch noch ein imaginärer Gegner. Am Montag zeigte das Thermometer in Tiflis fast 40 Grad. Auch darauf müssen sich die "Blackies" einstellen. Es gilt unter diesen Bedingungen bis zur letzten Minute konzentriert zu spielen.

Kreuzer erinnerte diesbezüglich an das Vorjahr, als in Podgroica gegen FK Petrovac ähnliche unangenehme Verhältnisse herrschten. Damals, ebenfalls in der dritten Quali-Runde, führten die Hausherren 1:0, ehe Mario Haas aus einem Foulelfer (65.) und Fabian Lamotte (76.) das Resultat noch umdrehten. "Wir hatten riesige Probleme, haben einige Zeit gebraucht, um uns auf die stehend heiße Luft einzustellen", meinte Kreuzer.

Um die hohen Strapazen, die in den kommenden Wochen warten, zu minimieren, reisten die Steirer nach dem 2:2 am Sonntag gegen Wacker von Innsbruck nach Graz mit dem Flugzeug. In Tirol tankte vor allem Haris Bukva mit seinem ersten Doppelpack in der Liga Selbstvertrauen für Tiflis. "Das war ein guter Test für Dinamo", meinte der 22-Jährige mit bosnisch-herzegowinischen Wurzeln. Der Mittelfeldmann führt mit zwei Toren und drei Assists in drei Spielen die Liga-Scorerliste an.

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