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Jelavic könnte schon bald nach Schottland wechseln © APA (Neubauer)

Der SK Rapid hat sein Tief seit Dienstag wohl endgültig überwunden. Mit dem problemlosen 3:0 im Hanappi-Stadion gegen den

Der SK Rapid hat sein Tief seit Dienstag wohl endgültig überwunden. Mit dem problemlosen 3:0 im Hanappi-Stadion gegen den bulgarischen Cupsieger Beroe Stara Sagora gelang den Hütteldorfern der zweite Sieg binnen zwei Tagen und damit der Einzug ins Play-off der Fußball-Europa-League (vierte Qualifikationsrunde), wo Kaliber wie Liverpool, Juventus oder Manchester City warten könnten.

Damit ging der Poker von Trainer Peter Pacult voll auf. Der Verzicht auf die Verschiebung des sonntäglichen Salzburg-Spiels, das ein 2:1 für Rapid brachte, wurde nicht zum Bumerang, sondern zum Glücksfall. "Bei der Terminansetzung ist vieles aufgegangen. Hätten wir das Salzburg-Spiel abgesagt, hätten wir dieses Erfolgserlebnis nicht gehabt. Dann wäre auch die Stimmung bei den Fans anders gewesen", erklärte der 50-Jährige.

Jetzt hat seine Mannschaft vor dem Schlager am Sonntag in Graz gegen Sturm sogar den Vorteil einer um zwei Tage längeren Pause, obendrein steht den Steirern die beschwerliche Auswärtsreise in die Hitze von Tiflis bevor. "Aber daran habe ich bei der Entscheidung, das Salzburg-Match nicht zu verschieben, überhaupt nicht gedacht", beteuerte Pacult nach dem Ende der Partie.

Einen Fixplatz hat weiterhin Nikica Jelavic, der mit zwei Treffern zum Matchwinner avancierte und damit in 18 Europacup-Partien für Rapid bereits 13 Tore erzielt hat. Der Auftritt gegen Beroe könnte allerdings der letzte internationale Einsatz des kroatischen Teamspielers für Rapid gewesen sein, schließlich sind die Glasgow Rangers stark an seiner Verpflichtung interessiert. Das Angebot des schottischen Meisters für den Stürmer, der sich zu diesem Thema nicht äußern will, lässt offensichtlich noch zu wünschen übrig.

Das Transferfenster ist zwar noch bis 31. August geöffnet, eine Entscheidung über die Zukunft von Jelavic muss aber deutlich früher fallen. Am 19. August steigt das Play-off-Hinspiel in der Europa League, sollte der Kroate in diesem Match eingesetzt werden, wäre er für die fix in der Champions-League-Gruppenphase stehenden Rangers im Herbst nicht mehr international einsatzberechtigt.

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