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Muratovic-Elfmeter beendete das steirische Zittern © APA (epa)

Sturm Graz steht in der vierten und letzten Runde der Qualifikation zur Fußball-Europa-League. Nach dem 2:0 im Heimspiel reichte

Sturm Graz steht in der vierten und letzten Runde der Qualifikation zur Fußball-Europa-League. Nach dem 2:0 im Heimspiel reichte den Steirern am Donnerstag auswärts gegen Dinamo Tiflis ein 1:1-Remis zum Weiterkommen. Die zu Beginn deutlich überlegenen Georgier gingen durch Robertinho (10.) in Führung, Samir Muratovic glich per Foul-Elfmeter aus (39.) und nahm damit die Spannung aus der Partie.

Dem Muratovic-Treffer war eine Rote Karte für George Kachelischwili nach Foul an Imre Szabics vorausgegangen (38.). Erst dann bekamen die Grazer die Partie in den Griff. Nach der Pause kassierten die Hausherren wegen groben Foulspiels an Manuel Weber eine weitere Rote Karte für Lewan Kmaladse (63.).

Nach den Aufstiegen von Sturm, Rapid (jeweils Europa-League-Qualifikation) und Salzburg (Champions-League-Qualifikation) kämpfte am Donnerstagabend ab 20.30 Uhr noch die Wiener Austria daheim gegen Ruch Chorzow (Hinspiel 3:1) um den Europa-League-Aufstieg.

Im Vorfeld dieses Matches kam es in der Nähe des Horr-Stadions zu Ausschreitungen. Wie ein Polizei-Sprecher mitteilte, musste die Polizei mit Schlagstöcken gegen polnische Fans vorgehen, es gab eine Festnahme. Die Ruch-Anhänger seien von Fans der Austria aber auch provoziert worden.

550 Karten waren für die mitgereisten Anhänger von Ruch zur Verfügung gestellt worden. Laut Polizei-Angaben seien aber rund 800 polnische Fans nach Wien angereist. Die Exekutive hatte aufgrund diverser Vorfälle mit polnischen Hooligans am Verteilerkreis vorsorglich auch einen Wasserwerfer stationiert.

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