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Der LASK muss sich etwas überlegen © APA (Archiv/Rubra)

Der LASK ist in der neuen Saison der Fußball-Bundesliga bereits früh gefordert. Die mit drei Niederlagen in die Saison

Der LASK ist in der neuen Saison der Fußball-Bundesliga bereits früh gefordert. Die mit drei Niederlagen in die Saison gestarteten Linzer sollten im Heimspiel gegen den Kapfenberger SV am Samstag (18.30 Uhr) eine Pleite tunlichst vermeiden, um nicht vollends in die Krise zu rutschen. Während der Gegner nach dem misslungenen Auftaktspielen Wunden leckt, herrscht bei Kapfenberg eitel Wonne.

"Das Trainer-Team versucht, den Druck so gut wie möglich von uns weg zu halten. Jeder weiß natürlich, um was es am Samstag geht", meinte LASK-Verteidiger Robert Schellander vor dem Duell mit seinem Ex-Club. In den Reihen der Oberösterreicher versuchte man in der vergangenen Woche, das Selbstvertrauen mit allen Mitteln zu heben. So stellte Trainer Helmut Kraft beim 2:2 im Testspiel gegen den deutschen Bundesliga-Absteiger Hertha BSC eine klare Verbesserung des Kombinationsspiels fest.

Sorgen bereitete dem LASK-Trainerteam eine unheimliche Serie von Stürmer Lukas Kragl. Nach seinem folgenschweren Foul an Salzburgs Torhüter Gustafsson fiel der 20-Jährige auch gegen Ried mit einem überharten Einsteigen gegen Stocklasa auf. Gegen die Hertha fügte Kragl einem Gegenspieler eine Kopfwunde zu. "Würde der an einer Kreuzung stehen, würde es wohl eine Massenkarambolage geben", meinte Kraft.

Solche Probleme plagen Kapfenberg derzeit nicht. Die "Falken" wähnen sich nach dem 3:1 gegen Mattersburg im Höhenflug und trauen sich sogar zu, die acht Partien währende Sieglosigkeit in der Ferne ad acta zu legen. Trainer Werner Gregoritsch zeigte sich mit dem Saisonstart naturgemäß "sehr zufrieden", warnte aber dennoch vor zu großem Übermut bei Spielern und Fans: "Wir wissen, dass das derzeit nur eine Momentaufnahme ist und wir noch sehr hart arbeiten müssen."

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