vergrößernverkleinern
Die Wr. Neustädter fordern den Meister © APA (Archiv/Pessenlehner)

Österreichs Fußball-Meister Salzburg will nach dem Einzug ins Play-off der Champions-League-Qualifikation auch in der

Österreichs Fußball-Meister Salzburg will nach dem Einzug ins Play-off der Champions-League-Qualifikation auch in der heimischen Bundesliga endlich in die Erfolgsspur. Nach zwei Auswärtsspielen halten die Salzburger lediglich bei einem mageren Punkt, am Samstag (18.30 Uhr/live Sky) kommt aber ausgerechnet Überraschungstabellenführer SC Magna Wr. Neustadt in die Bullen-Arena nach Wals-Siezenheim.

Die Niederösterreicher sind mit Siegen gegen den LASK (5:0) und bei Rapid (2:1) sowie einem 0:0 gegen die Austria fulminant in die Saison gestartet. Trainer Peter Schöttel will sich daher auch in Salzburg nicht verstecken. "Wir sind dabei, den nächsten Schritt zu machen, nämlich auch gegen große Gegner nicht in Ehrfurcht zu erstarren", erklärte der Ex-Rapidler, der lediglich auf den an Angina erkrankten Stürmer Diego Viana verzichten muss.

Das Lazarett der Salzburger wird dagegen immer größer. Zu den Langzeitverletzten Eddie Gustafsson, Simon Cziommer und Robin Nelisse gesellte sich mit Andreas Ulmer auch der etatmäßige Linksverteidiger. Der 24-Jährige wurde nach seinem Adduktorenabriss am Freitag operiert. Dazu sind auch die hochkarätigen Neuzugänge David Mendes und Joaquin Boghossian noch nicht in Vollbesitz ihrer Kräfte.

Dennoch warnte Schöttel vor allem vor dem uruguayischen Sturmtank Boghossian: "Mit ihm kommt eine zusätzliche Waffe dazu. Er ist ein sehr starker Kopfballspieler." Darauf habe er seine Mannschaft aber eingestellt. "Wir wissen, worauf wir aufpassen müssen. Salzburg ist vor allem bei Standardsituationen sehr gefährlich", betonte Schöttel.

"Wr. Neustadt spielt derzeit einen sehr guten Fußball, aber wir richten uns nicht nach ihnen, sondern schauen auf unsere Stärken", versicherte Huub Stevens, der von einer Krise auch nach lediglich zwei Siegen in saisonübergreifend acht Ligaspielen nichts wissen will.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel